Deutschland taumelt - wegen Schulz

Deutschland taumelt - Martin Schulz ist schwer angezählt.
Führende Genossen halten den SPD-Chef nach seinen Wortbrüchen und dem Schlingerkurs für untauglich, um Deutschland als Vizekanzler zu führen. Wie es so ist, sagt das aber keiner offen.
[Das ist typisch deutsch; an dieser Charakterschwäche hat Deutschland schon sehr gelitten und ganz Europa, ja die Welt und leidet nun wieder]
Es wächst der Druck auf ihn, sich auf den Erneuerungsprozess der taumelnden Partei zu konzentrieren, die im ARD-Deutschlandtrend gerade noch auf 18 Prozent kommt. Die AfD ist in Lauerstellung. Ein Drama für die älteste deutsche Partei. Mit Schulz' Arbeit sind nur noch 25 Prozent einverstanden. Auch ein Rekordtief.
Die Personalie Schulz hat großen Einfluss auf das geplante dritte "Groko"-Kabinett einer Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), deren Stelle als einzige sicher ist. Und die Personalie Schulz kann auch Auswirkungen auf das Votum der rund 440.000 SPD-Mitglieder haben, die grünes Licht für den Vertrag mit der CDU/CSU geben müssten. Denn Schulz müsste den nächsten Wortbruch begehen, wenn er zum Beispiel als Außenminister sein Herzensthema "Mehr Europa" voranbringen wollte.

Schulz 180-Grad-Wende
Rückblick: Willy-Brandt-Haus, 25. September 2017 - der Tag nach der Bundestagswahl. Auf mehrfache Nachfrage des "Welt"-Journalisten Daniel Sturm sagt Schulz schließlich klipp und klar: "Ja. Ja, ganz klar. In eine Regierung von Angela Merkel werde ich nicht eintreten."

Link: https://www.facebook.com/afdstuttgart/videos/2070286086321249/
Quelle: 02.02.2018, 06:32 Uhr | pdi, dpa, t-online.de

Deutschland taumelt - Martin Schulz will unbedingt in Merkels neues Team

Quelle: "Rhein-Neckar-Zeitung" vom 02.02.2018; von Tobias Schmidt, RNZ Berlin
Die "RNZ" steht der SPD sehr nahe!

"Berlin. Angela Merkel bleibt Kanzlerin, wenn die nächste GroKo kommt. Um die weiteren Posten im Kabinett wird heftig gekungelt. Bis zum Sonntagabend soll der Koalitionsvertrag stehen - inklusive der Ressortverteilung. Eine knifflige Aufgabe: Begehrlichkeiten müssen bedient und die Hälfte der Ressorts mit Frauen besetzt werden. Wer wird was in Merkels neuer Truppe?

Außenministerium:
Martin Schulz hat sich festgelegt, will unbedingt ins Außenamt ziehen, Vizekanzler werden und Amtsinhaber Sigmar Gabriel aufs Abstellgleis schieben. Das Auswärtige Amt ist seine letzte Hoffnung. Das Finanzministerium traut ihm niemand zu. Und Schulz ist inzwischen so angeschlagen, dass er sich beim nächsten SPD-Parteitag Ende 2019 kaum als Vorsitzender wird halten können. Ohne Ministerposten wäre er dann politisch erledigt. Das Schulz-Problem: Der parteiinterne Druck auf ihn steigt, vor dem Mitgliederentscheid einen Verzicht auf ein Regierungsamt zu erklären, der Basis so zu garantieren, dass er sich ganz auf die Erneuerung der Partei konzentrieren werde. Eine vergiftete Forderung, denn Schulz würde als Frühstücksdirektor im Willy-Brandt-Haus landen und müsste zusehen, wie Gabriel weiter als Chefdiplomat glänzt."

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