Erfüllen die SRG-Programme die ethischen Anforderungen und den sparsamen Umgang mit den Zwangsgebühren?

Vernehmlassung zur Konzession für die SRG SSR

Art. 4 Abs.1 und Art. 5 Abs.1
„Das publizistische Angebot der SRG hat hohen qualitativen und ethischen Anforderungen zu genügen. Es zeichnet sich aus durch Relevanz, Professionalität, Unabhängigkeit, Vielfalt und Zugänglichkeit (Art. 4 Abs.1).“ Ich frage mich nun, wo ist in diesen Kriterien – die im Anhang noch spezifiziert werden – die Ethik versteckt und was genau ist ein Mehrwert des SRG Angebots für die Gesellschaft (Art.5 Abs.1)? Da wäre doch zu hinterfragen, ob die Übertragung von Formel 1- und Motorradrennen, dopinggesteuertem Profisport, endlosen Krimifolgen, Gewalt- und Zynikerfilmen irgendetwas mit hohen ethischen Anforderungen zu tun hat oder gar Mehrwert für die Gesellschaft erzeugt.

Art. 40
Schon der Titel von Art. 40 „Neue finanzielle Bedürfnisse der SRG“ zeigt, in welcher Richtung der Finanzbedarf der SRG in Zukunft gehen könnte: nach oben! Eine Reduktion der Gebühreneinnahmen wird schon gar nicht in Erwägung gezogen, obwohl sich die Gebühreneinnahmen von 1984 bis 2016 von 0,4 Mia CHF auf 1,24 Mia CHF erhöht haben.

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