Für die Medienvielfalt!

Mit der Abstimmung über die No-Billag-Initiative im März nächsten Jahres entscheiden wir über die Zukunft von den meisten privaten TV-Stationen.

Eine Annahme der Initiative hätte nicht nur die Abschaffung der Radio- und TV-Empfangsgebühren, sondern auch das Ende der SRG zur Folge. Und ohne SRG gäbe es auch die Sender SRF 1, SRF zwei und SRF info nicht mehr, die gegenwärtig ausgestrahlt werden.

451 Franken pro Jahr stellt die Billag Privathaushalten für Radio- und TV-Empfangsgebühren aktuell in Rechnung; ab 1.1.2019 sind es noch 365 Franken. Der Grossteil der rund 1,3 Milliarden Franken, welche die Billag jährlich einnimmt, dient der Finanzierung der Radio- und TV-Programme der SRG (CHF 1‘240 Mio.). Nebst der SRG profitieren auch über 30 private TV- und Radiostationen, sie erhalten jährlich insgesamt 67,5 Mio. Franken aus dem Gebührentopf.

Ohne Empfangsgebühren gäbe es keine oder nur noch eine drastisch reduzierte SRG - und ohne SRG gäbe es keinen nationalen Sendeplatz für die meisten privaten TV-Stationen.

Alles in allem sehr schlechte Vorzeichen für die Medienvielfalt in der Schweiz! - Deshalb klar Nein!

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Kommentar von Dieter Lüscher:

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