Where is the Darkness? Die drohende Stromlücke, der apokalyptische Blackout und die Unrentabilität der Wasserkraft wurden definitiv als Märchen entlarvt.

Während des Abstimmungskampfes um die Ausstiegsinitiative und die Energiestrategie 2050 wurde ganz offensichtlich mit Fake News operiert, wie der neueste Artikel von Kurt Marti im Infosperber klipp und klar aufzeigt:

Ins gleiche PR-Kapitel fällt die Blackout-Hysterie, welche von der Bundesverwaltung, der Strombranche und den Medien Ende 2015 geschürte wurde. Infosperber bezeichnete die breit geführte PR-Kampagne als Irreführung der Öffentlichkeit und titelte: «Blackout: So hält uns die Strombranche zum Narren» und «Ein Blackout der Schweizer Medien».

Zwei Jahre hat es nun gedauert, bis das BFE kürzlich aufgrund einer Studie der ETH und der Uni Basel die Blackout-Kampagne ebenfalls ins Reich der Märchen beförderte und feststellte: «Versorgungssicherheit mit Strom trotz schwierigem Marktumfeld sichergestellt».

So kam die Lawine gegen die Strombarone ins Rollen

Jammern gehört zum Handwerk

sollte man nie vergessen, wenn man mit den Lobbyisten zu tun hat. Fakt ist jedoch, dass die Schweiz das am besten vernetzte Land in Europa ist. Wichtig wäre dabei bloss, dass wir uns nicht selber schaden, indem wir auf der politischen Ebene diese Vernetzung ständig sabotieren.

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