„Geldtheorie, modern und krisenresistent“

Ein Bankensystem im Einklang mit dem FIAT-Geldsystem:

  1. Die Geldschöpfung und Administration = Zentralbank. Die Geldzirkulation = Wirtschaft und Staat mit Sonderstellung. Die Unternehmungsform Aktiengesellschaft und die aktive Teilnahme in der Wirtschaft sind verboten.
  2. Alle anderen Spielarten obliegen Nichtbanken (Wirtschaft), welche das "angesparte" Geldvolumen aus Bankkrediten, produktiv umlegen wollen.
  3. Im Sinne der Geldschöpfung verrechnet (Geldvernichtung) die Bank das gesetzlich zu definierende Kundenguthaben, bestehend aus faulen nicht mehr bedienten Krediten, welche folgerichtig im Spielkasino zirkulieren. Die gesetzlich geförderten Sozialwerke werden davon nicht betroffen.
  4. Der Staat als Währungshüter, fordert von der Zentralbank das zur Abdeckung des Gemeinwohls (geistige und finanzielle Grundsicherung und Infrastruktur) zins- und schuldenfreie Geldvolumen.

Der Staat erklärt den Ökonomen und Bevölkerung, folgerichtig klar und deutlich, dass der Rückfluss seiner Ausgaben, zur Preisstabilität und Umwelt beiträgt! Der Staat braucht keine Einnahmen um das Gemeinwohl abzudecken. Als Folge würden weniger Politikerinnen und Politiker benötigt und die Fakultät Ökonomie müsste sich nue orientieren.

Vorgeschichten:

  1. Was ist Geld?

Geld ist Buchhaltung und wird aus Aktiven (nicht Passiven) geschöpft. Das Buchgeld wird mit Zahlen in den individuellen Konten festgehalten. Nur das Bargeld ist physisch vorhanden.

  1. Denkfehler der Geldentstehung:

Vor ca. 50 Jahren hatten wir die Zins- und Devisenkonvention. Verschiedene Banken, ein Preis! Die Fakultät Ökonomie, wollte mit ihrer Lehrmeinung von Markt, auch Wettbewerb für die Geldschöpfung, durchsetzen. Die Wirtschaft und Regierenden war natürlich begeistert. Warum soll jedoch eine Bank die Geldschöpfung aus dem Nichts günstiger abgeben, weil die Kredite ja nicht von Einlagen geschöpft werden (umgekehrt)? Der initiierte Denkfehler, wonach Geld aus Einlagen und Ausgaben aus Einnahmen entstehen war geboren. Sollte er nicht gestorben sein, so lebt er heute noch!

  1. Bankensystem heute (Anmerkung = Die aktive Teilnahme in der Wirtschaft ist meiner Meinung nach verfassungswidrig, weil es sich dabei, um einen selbst kreierten Wettbewerbsvorteil handelt?)

3.1. Zentralbank = In der Schweiz gesetzliche Zahlungsmittel = kein Delkredererisiko
3.1.1. Sie schöpft das für die Wirtschaft notwendige Bargeld, welches sie den Geschäftsbanken für deren Kunden, mittels Belastung des Bankgirokontos, zur Verfügung stellt. Nur diese Geldform ist zwischen Zentralbank und der Aussenwelt, durchlässig.

3.1.2. Sie schöpft mit den Geschäftsbanken, mittels Geld- und Offenmarktoperationen, die virtuelle gesetzlich vorgeschriebene Pseudo - Liquidität, damit der notwendige bankübergreifende Zahlungsverkehr funktioniert. Eine Geldkrise kann es eigentlich nicht geben, weil die Liquidität immer auf Bankgirokonten vorhanden sein muss.
3.1.2.1. Im Verständnis dieser Realität, muss man die Reservenvorschriften, als idiotisches Spiel deklarieren?

3.2. Geschäftsbanken = Delkredererisiko
3.2.1. Sie schöpfen die Buchgeldmenge für die Wirtschaft mittels Kreditvergaben sowie Geld- und Offenmarktoperationen.

  1. Neoliberalismus:

Der Neoliberalismus der 1990er Jahre, hat das wichtigste Hindernis vergessen: Staatsausgaben können keine Schulden im Sinne des Geldsystems erwirken. Oder ist etwa Geld etwas Schlechtes?
Die Grundversorgung der Menschen (Lebensunterhalt), soweit sie nicht über den Preis der Produkte umgelegt werden können (Rückfluss), bedeutet Mehrausgaben des Staates resp. Gewinne oder Ersparnisse im Privatsektor!

  1. Auswirkung der Hindernisse

Mit meinen Beiträgen mache ich nicht auf die Schlupflöcher aufmerksam, sondern auf die von Ökonomen und Regierenden, zur Unterdrückung der Menschen, auferlegten Hindernisse, welche natürlich auch Schlupflöcher beinhalten. Kein Tier käme auf die idiotische Idee, sich mit Hindernissen das Leben zu erschweren.

  1. Realsatire von heute:

Im Preis des Produktes sind sämtliche Erwerbskosten einkalkuliert (Bruttowert). So auch die Pflichtanteile Steuern und Soziales. Das frei verfügbare Einkommen (Netto) als Gegenwert unserer Arbeit oder Ersatzleistung sollte ausreichen, um den individuellen Lebensunterhalts – Bedarf mit den aus Bruttowerten produzierten Güter und Dienstleistungen zu tauschen. Geld ist Planwirtschaft.

Welche Lösungen treffen die Regierenden und Ökonomen für den Rückfluss der Rentenausgaben bei Vollautomatisierung?
Beiträge aus dem Erwerbseinkommen.
Deren Denkweise: Im Preis des Produkts sind keine Erwerbskosten mehr enthalten, also fällt der Preis. Woher die Kaufkraft fliesst um die Produktion erwerben zu können, keine Ahnung!
Antwort der Ökonomen = Gütertausch oder verhungern!

  1. Fazit: Eine völlig andere Gesellschaft könnte entstehen, welche sich auf das Menschsein (Beschäftigung und Freizeit) konzentrieren könnte?

  2. Links zu weiteren Reformmöglichkeiten:

8.1. Das geldpolitische Instrumentarium der SNB (Anmerkung: Pkte. 3 erklärt das Fachchinesisch, wobei die Geschäftsbanken keine Kredite der SNB beantragen müssen – helfen sich selber aus, solange die geschöpfte Pseudo-Liquidität dazu ausreicht)

https://www.snb.ch/de/iabout/monpol/id/monpol_instr

8.2. Zusammenfassung zur Funktionsweise unseres Geldsystems (Anmerkung: Ich teile nicht alles, vor allem kann das System nicht implodieren, solange die wichtigsten Zentralbanken es nciht wollen)

https://www.matrixwissen.de/index.php?option=com_content&view=article&id=108:einfuehrende-zusammenfassung-zur-funktionsweise-unseres-geldsystems-deutsch&catid=117&lang=de&Itemid=102

8.3. Politnetz: Banken- und Geldsystem reformieren (keine Flickschusterei wie Vollgeld-Initiative)

8.4. Politnetz: Kapitalmarkt als Macht entzaubern

8.5. Politnetz: Rentensystem nicht zukunftstauglich

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