Umschulungswelle kommt auf uns zu.

Heute in der "Schweiz am Wochenende": die Digitalisierung macht in ausgesprochen kurzer Zeit ausgesprochen viele Jobs überflüssig und braucht ebenso schnell neue andere.

Swissmems Hess hat sich den Uni Bern-Bildungsexperten Stefan Wolter angehört, die Problematik kapiert und in seinem Verband Weisung erlassen, Umschulungsprogramme auszubrüten. So sollen aus Feilern, Drehern und Fräsern rechtzeitig auch Programmierer werden.

Die Kurskosten sollen sich anscheinend in erträglichem Rahmen bewegen. Die Krux an der ganzen Geschichte seien allerdings die wegfallenden Erwerbseinkommen der Umzuschulenden. Bei Arbeitslosigkeit aufs RAV zu gehen sei zu spät. Ausserdem sei man dort nur Stellenvermittler und nicht Umschuler. Im Artikel wird diese Kostenproblematik angehandelt, nicht aber mögliche Geldquellen. Da ist mir natürlich in den Sinn gekommen, anstatt mit den Konzerngewinnen den Kunstmarkt aufzublähen und den Immomarkt weiter zu überhitzen mit "Investition" in unbezahlbare Wohnungen und Kaskadenkäufen, zumindest einen Teil dieser Mittel in die Umschulungen zu stecken.

In den Schulen solle Programmieren obligatorisches Schulfach werden. Kostet auch. So werden wir wohl kaum umhinkommen, die Geldströme etwas nützlicher einzusetzen.

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