„24-Stunden-Betagtenbetreuung: Welche Regeln sind nötig?

Die Arbeitsbedingungen von Migrantinnen in der 24-Stunden-Betagtenbetreuung sind teilweise prekär, und diese Arbeitsform gewinnt aufgrund der demografischen Alterung an Bedeutung. Eine allfällige Gesetzesänderung könnte die Wohn- und Arbeitssituation der Migrantinnen verbessern.

Die aktuellen gesetzlichen Regelungen vermögen den neu entstandenen Markt der 24-Stunden-Betagtenbetreuung nicht abzudecken. Der Bundesrat liess daher, gestützt auf einen parlamentarischen Auftrag, verschiedene Möglichkeiten zur Schliessung dieser Regelungslücke erarbeiten. Die Regulierungsfolgenabschätzung (RFA), welche das Basler Forschungs- und Beratungsunternehmen B,S,S. zuhanden des Staatsekretariats für Wirtschaft (Seco) erstellte, zeigt: Die vorgeschlagenen Varianten stehen in einem Spannungsverhältnis zwischen der Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten einerseits und der finanziellen Tragbarkeit für die Klienten andererseits. Ein entscheidender Punkt ist dabei die in der Praxis unterschiedliche Betreuungsintensität, die im Regelungsinhalt zu berücksichtigen sein wird.“ M. Frey u. H. Meier in Die Volkswirtschaft, 22.06.2017.

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