Marine Le Pen und die NATO

Marine Le Pen ist anlässlich der Wahlen in Frankreich vom BBC Magazin Newsnight interviewt worden. Sie verteidigt sich aus meiner Sicht gut gegen die Interviewerin, die ich kurzerhand als Bellizistin (Kriegstreiberin) ansehe.

Bezüglich der Ukraine meint sie, man solle die Probleme diplomatisch lösen. Sie tritt dafür ein, dass Frankreich die Nato verlässt. Sie teilt die Meinung des Präsidenten der USA, Donald Trump, dass die NATO heute obsolet (überholt) ist, weil die NATO zur Bekämpfung der Sovietunion gegründet worden ist und die Sovietunion heute nicht mehr existiert.
Sie wertet auch das Eingreifen Russlands in Syrien zur Bekämpfung von ISIS als gut.

Hierzu eine Bemerkung: Russland ist dazu vom regulär gewählten Präsidenten formell aufgefordert worden. Deshalb ist die Präsenz Russlands in Syrien im Gegensatz zu derjenigen der USA und weiterer Nationen nicht völkerrechtswidrig.

Im weiteren hält Frau Le Pen die Austeritätspolitik, die ausgehend von Deutschland auf die ganze EU übergriff, für giftig.


Ich halte die wesentlichen Aussagen von Frau Le Pen in diesem Interview für richtig.

Was ist Ihre Meinung?

Beilage: Das Interview (französisch mit englischen Untertiteln)

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Kommentar von Ernst Jacob:

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