Rassismus und Antisemitismus müssen wir entschlossen widersprechen. Friedliche Demonstrationen und Optimismus sind genau das richtige Signal gegen Angstmacherei

Wer diese beiden Sätze sagt ist der deutsche Justizminister Heiko Maas (SP) im Zusammenhang mit den Gewaltausbrüchen anlässlich des AfD-Parteitages in Köln.

"Rassismus und Antisemitismus müssen wir entschlossen widersprechen", sagte Maas. "Friedliche Demonstrationen und Optimismus sind genau das richtige Signal gegen die Angstmacherei der Rechtspopulisten."
Ein geschickte, ja miese Verknüpfung von strafbarem Verhalten - Rassismus und Antisemitismus - mit der AfD, wörtlich: "Angstmacherei der Rechtspopulisten".
Heiko Maas -"das Gesicht der Bürgerrechte" (Schulz-Rede vom 29.01.2017)
Schulz mit geballter Faust; Link: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bild-1139473-1120078.html .

Herr Maas hat, wie viele deutsche Politiker der GroKo nicht das Format zu erkennen und zuzugeben, dass der Erfolg der AfD die Konsequenz des Versagens der deutschen Politiker-Kaste, vor allem der regierenden GroKo, vor allem der von der SPD unterstützen deutschen Bundeskanzlerin Merkel ist.

Die AfD hat sehr berechtigte Sorgen, dass Deutschland in die Irre geht, nicht nur im Flüchtlings(un)wesen Merkelscher Prägung, die AfD verlangt mehr demokratische Mitsprache de deutschen Frauen und Männer.
Wenn eine Politiker-Kaste, wie die in Berlin oder die in Brüssel, begütigend, herablassend von Ängsten spricht macht sie klar, dass sie die Bürgerinnen und Bürger in keiner Weise Ernst nimmt, dass sie in Bünzlicher Einfalt sich höher, ja erhaben wähnt gegenüber denen, die sie gewählt haben.

Merkel und ihre CDU, die diese nolens volens noch einmal in das Bundeskanzleramt stemmen muss, weil in der ganzen CDU keine Persönlichkeit da ist, die als Bundeskanzler valabel wäre - ein Armutszeugnis ohnegleichen, absolut undemokratisch, beschämend: Frau Merkel hat in all den Jahren ihrer Regentschaft alle möglichen Nachfolger abserviert.

Die AfD ist weder rassistisch noch antisemitisch.
Jedoch ist sie eine Gefahr für die SPD. Viele SPD-Deutsche haben bei den Landtagswahlen der AfD die Stimme gegeben.
In der kurzlebigen Schulz-Euphorie hat die AfD Anhänger verloren.
Der SPD-Bundeskanzlerkandidat Sankt Martin ["F.A.Z."] Schulz hat die AfD als "Schande für Deutschland" bezeichnet - Töne, die mich an frühere deutsche Zeiten erinnern, Töne, die in früheren deutschen Zeiten in meine Heimat, die demokratischen Schweiz, eingedrungen sind.
Schulz widerspricht sich selbst:
"Im besten Fall kann ein Wahlkampf zu einer Sternstunde der Demokratie werden [da braucht es andere Formate, Herr Schulz]. Aber klar ist auch:
Die SPD, ich werde in diesem Wahlkampf fair mit den politischen Wettbewerbern umgehen. Politischer Meinungsstreit darf nicht zu Hass, zu Häme oder zu Spott führen und diejenigen, die das versuchen, werden wir demaskieren." (Schulz-Rede vom 29.01.2017).
Sxchulz behauptet, in jedem Menschen Würde zu erkennen und jedem Menschen unvoreingenommen zu begegnen.

Nun, Schulz wird nie deutscher Bundeskanzler - sein Geschwätz stösst ab, macht ihn unglaubwürdig. Seine Idee von Links/Links hat die Deutschen (Wahl im Saarland) so abgeschreckt, dass sie lieber Frau Merkel als lame duck wählen werden (wieder in einer unsäglichen, Konturen verwischenden GroKo regierend).

zurück zu Maas, dem deutschen Justizminister, der sich in Haarspalterei übt:
" Alle AfD-Mitglieder als Nazis zu beschimpfen oder den Parteitag zu blockieren, ist kein Gewinn für unsere Streitkultur ". [Ist rechtlich unzulässig, Herr Maas].
Für Herr Maas sind also solche Verallgemeinerungen nur " Kein Gewinn für die Streitkultur" - das ist von einem Justizminister dürftig, sehr dürftig. Herr Maas gestaltet so eine sehr grosse Grauzone - mich erinnert das an frühere deutsche Zeiten, die ich in der demokratischen Schweiz lebend, miterlebt habe.
Was sagt Herr Maas noch?
"Gewalt dürfe {darf] niemals ein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein." "Jede Form von Gewalt diskreditiert den friedlichen Protest."

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