Energiegesetz: Eigenständigkeit der Schweiz stärken

Die Schweiz ist heute zu 75% abhängig von ausländischer Energie. Jährlich senden wir über 10 Milliarden Franken für Energieimporte ins Ausland. Das ist wirtschaftlich unbefriedigend. Die Energiewende und somit die eigenständige inländische Produktion birgt grosse Chancen für wirtschaftliches Wachstum in der Schweiz und schafft innovative Arbeitsplätze, denn der Aufbau einer modernen und zukunftsorientierten Energieinfrastruktur setzt grosse Investitionsvolumen frei. Dazu gehören der Bau dezentraler Kraftwerke für erneuerbare Energien sowie die Verbesserung der Energieeffizienz bei Geräten in und an Gebäuden sowie in der Mobilität.

Jeder Franken, der nicht für Energieimporte ausgegeben wird, bleibt als Kaufkraft in der Schweiz und trägt zur Wertschöpfung im Inland bei. Die Fördermittel für erneuerbare Energien aus der Energiestrategie 2050 sind befristet, der Markt soll danach übernehmen. Das ist marktnah und sinnvoll. Von der inländischen Wertschöpfung und den Investitionen profitiert letztendlich nicht nur die Bevölkerung mit tieferen Energiekosten, sondern auch das lokale Gewerbe. Verabschieden wir uns von der Abhängigkeit vom Ausland und positionieren wir die Schweiz als innovatives Land in der Energiegewinnung. Ich sage am 21. Mai JA zur Energiestrategie.

Damian Müller, Ständerat des Kantons Luzern, Hitzkirch

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