Privatisierung des Asylwesens

Der Zürcher Verein "Gemeinsam Znacht" ermutigt Mitbürger, Flüchtlinge bei sich zu Hause zu bewirten. Die up! freut sich über diese Eigeninitiative zur Integration und Unterstützung von Asylsuchenden. Ebenso lobenswert sind "Regugees Welcome"-Kleber an Zürcher Briefkästen, denn auch hier verkünden verantwortungsbewusste Mitbürger ihre Botschaft, dass sie bereit sind, sich für Leute in schwierigen Lebenssituationen zu engagieren. Denn sozial zu sein bedeutet sich freiwillig und unter Einsatz eigener Mittel für andere zu engagieren. Viele verwechseln das leider mit Gesetzen und Budgetallokationen die andere zwingen soziale Initiativen zu unterstützen. Damit ist ein soziales Engagement nämlich nicht mehr sozial sondern sozialistisch. Es ist undifferenziert und verantwortungslos, die soziale Wohlfahrt an das Kollektiv abzuschieben, denn jeder einzelne trägt eine Verantwortung und jeder einzelne hat unterschiedliche Möglichkeiten und Präferenzen andere zu unterstützen. Wir wollen keine staatlich zentralisierte Vereinheitlichung sondern vielfältige Lösungen und einen ganzen Strauss an freiwilligen sozialen Initiativen. Wie wäre es, nicht nur mit einem Flüchtling Znacht zu essen, sondern ihn aufzunehmen, zu beherbergen und ihn mit unseren Gepflogenheiten vertraut zu machen? Deshalb fordern wir sie Privatisierung des Asylwesens.

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