VOX NEXT hat die Resultate zu den Abstimmungen vom 12. Februar 2017 in der politnetz.ch Community ausgewertet.

Nach den Abstimmungen vom 12. Februar 2017 haben wir gemeinsam mit gfs.bern die Online-Nachbefragung VOX NEXT durchgeführt und die politnetz-Userinnen und User gefragt, wie sie abgestimmt haben. So hatte die USR III einen schwierigen Stand: 2/3 der Befragten haben sie abgelehnt. Die Zustimmung zur erleichterten Einbürgerung hingegen war in der Community noch grösser als das nationale Abstimmungsergebnis. Die Vorlage über die Schaffung des NAF stiess auf geringere Zustimmung und wäre unter den 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern nur knapp angenommen worden.

USR III: Versprochenes Wachstum konnte nicht überzeugen
Eine Mehrheit der Befragten war sich grundsätzlich einig, dass die USR III reinen Tisch macht und Steuerprivilegien abschafft. Die ursprüngliche Idee der USR III wurde also erkannt. Doch eine grosse Mehrheit der Befragten war der Meinung, dass die Annahme der Reform mit höheren Steuern, Sparprogrammen und Leistungskürzungen für Normalbürger verbunden war. Das Argument, dass mögliche Steuerausfälle durch volkswirtschaftliches Wachstum genügend kompensiert werden können, vermochte nicht zu überzeugen. Obwohl das Lager der Befürworter im Abstimmungskampf versprach, dass die Steuerausfälle tragbar wären, gaben 71% der Befragten an, mit diesem Argument überhaupt nicht oder eher nicht einverstanden zu sein.

Wie weiter?
VOX NEXT stellte auch die Frage, wie es mit der Steuerreform weitergehen soll. Von den 500 Befragten war sich eine grosse Mehrheit einig, dass nun eine neue Vorlage ausgearbeitet werden muss. Geht es nach den Befragten, sollte die neue Vorlage einerseits die Kapitalgewinne der Aktionäre versteuern, andererseits auch KMU entlasten. Wenig erstaunlich wollen 57% der Befragten kein neues Sparprogramm.

Hier finden Sie die detaillierten Ergebnisse der Umfrage.

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