USR III - Bei einem "Nein" wandert kein Abseitsplatz ab! Eine klare Analyse der "SRF"-Tagesschau vom 30.01.2017 plus Faktoren Trump und Brexit!

USR III – bei einem „Nein“ geht kein Arbeitsplatz verloren – das hängt von der weiteren Entwicklung ab.
(„SRF“-Tagesschau vom 30.01.2017 „Steuerflucht"Danke!)

Warum geht kein Arbeitsplatz verloren?

Jede Arbeitsplatzverlegung kostet
Daher:
warten die sogenannten mobilen (Finanz-)Unternehmen, die trotz all der Standortvorzüge der Schweiz eine Verlegung von Arbeitsplätzen ins Ausland erwägen vorerst ab.
– Nick Hayek, CEO der Swatch-Gruppe; „SRF“-Tagesschau vom 02.02.2017 19:30: „Unsere Personal ist das Kapital, dass wir schnell wieder auf Tempo kommen“. Keine Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland; in der Schweiz haben eine gute Infrastruktur, flexible Bewilligungsmechanismen; „Lohnkosten dürfen nie der Grund sein um zu delokalisieren“. –
Denn:
Das alte Regime läuft vorerst einmal weiter, d.h. die Unternehmen wie „Chiquita“, „Philipp Morris International“ oder „Amgen Europe“ die wirklich mobil sind – und nicht die Gipsermeister etc. – „werden bei einem „Nein zur Reform sicher noch nicht gehen, weil die Privilegien bleiben“ (Rudolf Strahm).
Sie haben ihre Steuervorteile bis ein neues Gesetz „über die Bühne gegangen und in Kraft gesetzt ist“ (Rudolf Strahm).

Wenn das neue Gesetzeswerk steht und sich für diese „Mobilen“ Firmen nachteilig auswirkt und für sie die neuen Steuern gewichtiger sind als alle anderen Standortvorteile, die unser Land bietet (vgl. 2.)
Dann:
werden solch „mobile Finanzgesellschaften“ halt einen anderen Standort suchen – aber nicht sofort“ (Rudolf Strahm).

Fazit:

  1. Bei einem „Nein“ wird kurzfristig überhaupt nichts passieren.
  2. Entscheidend ist, wie schnell Bundesrat und Parlament eine neue Vorlage erstellen. „Geht das nicht allzu lang – zwei drei Jahre, das ist realistisch – dürften auch mittelfristig Firmen nicht abwandern – sind die Ökonomen überzeugt“. (Christoph Nufer).

Neue weltpolitische Lage:
Es kommt dazu, dass dank Brexit und Trump so vieles – auch Steuerfragen! – im Fluss ist, dass es für unser Land nur von Gutem ist, wenn die neue Unternehmenssteuerreform sich flexibel den völlig neuen Tendenzen anpassen kann.
Die EU hat Briefe die Besteuerung von Unternehmen betreffend an über 50 Staaten versandt, war in der Tagespresse zu lesen, so an die USA und auch an die Schweiz. Trump wird da schon für Sturm sorgen. Wir bleiben im Windschatten.

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