Ungleichheit anmahnen und gleichzeitig Reformen, wie USR III zur Begünstigung vorlegen, Schizophrenie pur?

Parteiübergreifend gelten die Gesetzmässigkeiten des Geld- und Wirtschaftssystems.

Weil das Geldsystem in seiner Entstehung, Funktion und Auswirkung in unseren arbeitsgeteilten Wirtschaft, nicht verstanden wird, werden solche einfältigen Reformen vorgeschlagen!
Es steht doch für jeden einigermassen intelligenten Menschen ausser Frage, dass die Staatsquote wieder zurückfliessen soll, ausser man beschliesst eine Verschuldung! Um die Zirkulation aufrecht zu erhalten sind die zugeordneten Quoten (Substrate) in den Gegenwerten der Arbeit und Güter/Dienstleistungen einkalkuliert!

Wird die Zuordnung verändert, muss die Kompensation anderswo erfolgen!

Die Politiker (einsilbig denkend) meinen, das Gewerbe würde von dieser Reform profitieren. Wenn der Rückfluss (nicht zahlen) gesenkt wird, heisst dies noch lange nicht, das der Gewerbebetrieb mehr Geld für sich generieren kann?

Die Kompensationsfrage steht also im Mittelpunkt!
Wenn dem Arbeitnehmer die Last auferlegt wird, somit die Kaufkraft sinkt, kann er weniger umtauschen, das Gewerbe nimmt weniger ein! Die Gewinner der Reform haben eine völlig andere Geldverwendung als der ordentliche Privathaushalt! Ganzheitlich denken wäre von Vorteil!

Es spielt für das System überhaupt keine Rolle, ob ein Unternehmen aus seinem Geldbesitz (nicht getilgte Schulden der Anderen) investiert, oder einen Kredit (Neuverschuldung) aufnimmt! Der Zins wird so oder so in den genannten Gegenwerten einkalkuliert! Der steuerwirksame Abzug, kann ich nur als Gleichstellung mit anderen Kapitalerträgen (tiefere Rückführungsquote) verstehen!

Ein Investitionsanreiz im Einklang mit dem Geldsystem, wäre gegeben, wenn das Kernkapital als auch Investitionen für das selbst bewohnte Eigentum, steuerfrei (keine Rückführungsquote) gelten würde! Dagegen müsste für das überwiegende freie Geldkapital eine höhere Rückführungsquote, als Optimierung der Geldmenge für die Realwirtschaft, verfügt werden!

Prädikat der gestrigen Arena Sendung: Mund auf = Unwahrheit, Mund zu = Gelogen (besseres Wissen?)!
Man kann sich mit der Vorlage als Endlosschlaufe ewig befassen (BR Maurer u.a.), wenn das das dafür notwendige Denkvermögen fehlt, eigentlich sinn- und zwecklos!

Warum muss ein Staat als Währungshüter, für seine Währung eigentlich "Steuern" erheben? Der Staat könnte doch das Geld für die Gemeinwohlbedürfnisse, schulden- und zinsfrei in Absprache mit der Zentralbank, in Umlauf bringen? Dagegen müsste ein Rückfluss für zu hohe Geldhortung organisiert werden (Gelmengenoptimierung Realwirtschaft)! Eigentlich eine leicht lösbare Aufgabe? Gesetze auf Verfassungsstufe im Einklang mit der Entstehung, Funktion und Auswirkung des Geldsystems schaffen.
Keine neue Idee, wurde vom Geldadel verhindert, damit die Spiele darum herum kreiert werden können und die Ökonomen und Politiker, sich "aufgeilen" können? Die Demütigunseinrichtungen Arbeit- und Sozialamt zur Aufrechterhaltung der Existenz- und Armutsangst würden überflüssig! Die Machtfülle von Ökonomen und Politiker würden stark eingeschränkt! Die Wirtschaft für die Menschen und nicht umgekehrt!

Die Vollgeldinitiative geht in diese Richtung! Das bestehende System, könnte längst auf Verfassungsebene korrekt geregelt werden! Die jetzigen Gesetze wurden als Regeln für die von den Ökonomen kreierten Spiele darum herum erlassen! Verwirrung zur Macht!

0 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.


Mehr zum Thema «Gesellschaft»

zurück zum Seitenanfang
  • Copyright © Politnetz AG 2009–2017
  • Impressum
Release: production