Ein Ja zur erleichterten Einbürgerung ist auch ein Ja zu einer überzeugten Integrationspolitik!

Ein Ja zur überzeugten Integrationspolitik

Am 12. Februar wird über den Bundesbeschluss der erleichterten Einbürgerung von Personen der 3. Generation abgestimmt. Diese Vorlage versinkt ein wenig im Meer der USR III Diskussionen, aber sie ist nicht minder wichtig. Deshalb ist es von Bedeutung, dass sie hier angesprochen und eines klargemacht wird: Junge Menschen, deren Grosseltern und Eltern schon in der Schweiz gelebt beziehungsweise aufgewachsen sind, müssen die Möglichkeit haben, eine erleichterte Einbürgerung zu geniessen. Solche Personen sind in der Schweiz gut integriert und sind im Prinzip ein Zeugnis einer erfolgreichen Integration.

Infolgedessen kann es nicht angehen, dass diese Mitmenschen, die hier zur Schule gehen, mit Freunden in einem Sportverein spielen, die Grundprinzipien unserer Gesellschaft wertschätzen und «Schwiizerdütsch» sprechen, einen ordentlichen und damit erschwerten Einbürgerungsprozess über sich weiterhin ergehen lassen müssen. Es ist Zeit, dass wir die Integration konsequent weiterführen und sie damit so umsetzen, dass sich Menschen vermehrt als Teil unserer Gesellschaft fühlen. Demzufolge ist ein Ja zu dieser Vorlage auch ein Ja zu einer überzeugten Integrationspolitik.

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