Ja zum NAF wichtig für Luzern und die Zentralschweiz

Der Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds (NAF) ist das Pendant zum Bahninfrastrukturfonds (FABI), welchen das Volk klar angenommen hat. Was für die Schiene bereits beschlossene Sache ist, soll nun mit dem NAF auch für die Strasse gesichert werden: Die langfristige Finanzierung der Nationalstrassen. Bei der NAF Vorlage geht es aber nicht nur um den Strassenverkehr sondern es wird auch sichergestellt, dass Infrastrukturprojekte in den Agglomerationen vom Bund weiter mitfinanziert werden können. Dies ist auch der Hauptgrund, weshalb alle Zentralschweizer Regierungen den NAF befürworten.

Bis jetzt stammen die Gelder für die Mitfinanzierung von Infrastrukturprojekten in den Agglomerationen aus dem Infrastrukturfonds des Bundes. Dieser ist aber befristet und läuft ohne Anschlusslösung aus. Ein Nein zum NAF würde bedeuten, dass zahlreiche Strassenprojekte, Bahnhofsausbauten sowie Projekte für den öffentlichen Verkehr und den Langsamverkehr in der ganzen Zentralschweiz wegen fehlender Bundesunterstützung nicht realisiert werden könnten. Mit der NAF-Vorlage werden die Mittel für eine weitere Mitfinanzierung durch den Bund gesichert: Dank dem NAF können in einer ersten Phase jährlich rund 390 Millionen Franken für Agglomerationsprojekte zur Verfügung gestellt werden. Auch Luzern und die Zentralschweiz profitieren stark davon. Deshalb sage ich am 12. Februar 2017 klar Ja zur NAF-Vorlage.

Damian Müller, Ständerat des Kantons Luzern, Hitzkirch

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