Rickli + SRF = ❤️

SVP-Nationalrätin Natalie Rickli lässt keine Gelegenheit aus, um gegen gebührenfinanzierte Medien zu schiessen. Trotzdem ist sie Dauergast im SRF-Programm. Dies macht sie unglaubwürdig.

Heute tritt die Präsidentin der Aktion Medienfreiheit, die Zürcher SVP-Nationalrätin Natalie Rickli, im Medienclub von SRF auf. Sie wird dort zuverlässig darauf pochen, keine Mediengebühren mehr bezahlen zu müssen – via dem Sender, welchen sie aufgrund des aktuellen Finanzierungsmodells abgeschafft haben möchte. Einmalig wäre die Nutzung einer solchen Plattform aus Sicht einer aufmerksamkeitssuchenden Politikerin verständlich. Rickli ist aber regelmässig auf Kanälen von SRF zu sehen und zu hören, auch in ganz unpolitischen Zusammenhängen.

Erst kürzlich, in der zweitletzten Sendung von Giacobbo/Müller, hatte sie einen prominenten Cameo. Unvergessen bleibt auch das tränenreiche Porträt über ihr Burnout, notabene im Gesundheitsmagazin Puls.

Wie glaubwürdig ist eine Politikerin, wenn sie sich in den Medien, die sie politisch bekämpft, in Szene setzt? Gleichzeitig ist die Fokussierung einiger SRF-Redaktorinnen und -Redaktoren auf Natalie Rickli zu hinterfragen.

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