Die freisinnigen Lakaien der Banker und Unternehmer wollen den "Gesetzesdschungel abbauen": Freie Bahn dem Wildschwein!

Exakt das Falsche!

"Neue Zürcher Zeitung" vom Donnerstag, den 05.01.2017, Frontseite:

"Regulierungen abbauen
Politiker gehen gegen den Gesetzesdschungel vor!"

Es gibt gar keinen Gesetzesdschungel.
Aber die Lakaien der Wirtschaft, die Damen und Herren National- und Ständeräte der FDP.Die Liberalen sind von den Herren Unternehmer eingeseift und meinen, sie müssten "Freie Bahn dem Wildschwein!" schaffen.
Jede Wirtschaft, jede Bank - diese vor allem - brauchen Vorgaben (Gesetze), deren Einhaltung zu kontrollieren, abweichendes, abwegiges Verhalten der Herren Unternehmer und Banker zu
korrigieren, notfalls zu bestrafen sind.
Wir müssen nur an die Credit Suisse denken, an die Unternehmen, die von der Weko (Wettbewerbskommission) wegen Preisabsprachen gebüsst werden, an das fundamentale Fehlverhalten von Bankern, die mit krimineller Energiei wertlose "Wertpapiere" geschaffen, verkauft und dagegen gewettet haben.
Unternehmer und Banker zeichnen sich nicht durch hohe moralische Masstäbe aus. Sie haben sich nach oben, an die Spitze gekämpft, das ging nicht ohne Treten und Speichellecken. Es gibt Ausnahmen, aber die sind nicht die Regel.
Es gibt auch Personen, die berufen werden, um auszumisten. Einer, der mich überzeugt, ist der Verwaltungsratspräsident der UBS (nach dem Finanzdebakel berufen). Ein anderer ist der CEO der Schweizerischen Nationalbank. (Der Hiltebrand war ein smarter Lakai der Wirtschaft - Dank an Herrn Doktor Christoph Blocher, dank dem diese Person das Feld hat räumen müssen.)
Die Spinne der Lobbyisten sitzt mitten in der freisinnigen Nationalratsfraktion, die zieht ihre Fäden - "sie weiss was sie will" (Quelle: "srf").
Der Appenzeller Andrea Caroni - natürlich ein Freisinniger Wirtschaftslakei - zeichnet sich da speziell aus.

Wieso schweigt die SP Schweiz zu diesem üblen Treiben "gegen einen nicht existierenden Gesetzesdschungel"?

Text "NZZ":
"For. Bern ⋅ In Sonntagsreden verkünden Politiker gerne, unnötige Regulierungen abzubauen oder sie gar nicht erst zu beschliessen. Doch im konkreten Politalltag sieht es oft anders aus. Jede Regulierung hat ihre Lobby, die gegen ihre Abschaffung kämpft. Nun wollen diverse Politiker das Problem der zunehmenden Regulierungsdichte grundsätzlicher angehen. Sie fordern in Vorstössen die Einführung von bremsenden Instrumenten. Beispielsweise ein Tauschprinzip, nach dem neue Regulierungen mit Folgekosten für die Wirtschaft an anderer Stelle im gleichen Umfang ausgeglichen werden müssen. Oder das Parlament soll bei jedem Erlass eine Befristung erwägen. Ohne Verlängerung würde das Gesetz nach Ablauf der Frist automatisch verschwinden.

Erste Schritte haben beide Räte gemacht. Sie nahmen zwei Vorstösse an, welche die Abschätzung der Regulierungsfolgen griffiger gestalten wollen. Es gehe darum, die politischen Hürden für Regulierungen zu erhöhen, sagt FDP-Ständerat Andrea Caroni. Es lohne sich, zu prüfen, ob sich das Parlament wie bei der Schuldenbremse selbst Zurückhaltung auferlegen könne."

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