Am 12. Februar: Ein "Nein" zur Unternehmenssteuerreform III Warum?

Die Unternehmenssteuerreform III über die wir am 12. Februar abstimmen ist eine Gewinnmaximierungsvorlage für Unternehmer, CEO's und weitere Manager sowie für Verwaltungsräte evtl. für Aktionäre.
Sie ist aber keine Vorlage, die uns hier in der Schweiz Arbeitsplätze erhält - das wird nur behauptet.
Nehmen wir diese Gewinnmaximierungsvorlage an, so müssen wir deutlich mehr Steuern bezahlen, denn die Unternehmen werden ja fast keine Steuern mehr bezahlen - alle Unternehmen, internationale und nationale, gross und klein!

Dauernd werden Arbeitsplätze ins Ausland verschoben, gehen Arbeitsplätze durch Digitalisierung (z.B.: Versicherungen, kaufmännische Berufe) und durch Roboter (Industrielle Revolution 4.0) verloren.
Dauernd kommen weitere "Spezialisten" - Bauarbeiter, Servicepersonal - in grosser Zahl aus der EU in die Schweiz - ganz nach dem Willen der Unternehmer und der FDP.Die Liberalen. Müller, Fluri und Gössi haben dafür gesorgt, dass kein Unternehmer, kein Banker schweizerisches Personal einstellen muss - es sei denn, die Arbeitslosigkeit ist in der Schweiz so hoch, dass niemand mehr einwandern will. Dann aber ist es zu spät.

Wenn wir die Unternehmer nicht auf ihren Platz, der ihnen ganzheitlich gesehen zusteht, verweisen, werden wir sehr unsanft erwachen:
Das Mittelland völlig überbaut, gut ein Drittel fremde Menschen mit einem grossen Anteil an Kindern, stetig steigende Steuern, stetig steigende Sozialkosten, überfüllte, schlechter werdende Schulen, überfüllte Arztpraxen und Spitäler, rasant wachsende Gesundheitskosten und vor allem: keine Arbeit.

Die vifen Unternehmen - vor allem die internationalen, wegen denen das ganze Theater inszeniert wird - aber florieren, denn sie haben vorausblickend ihre Arbeitsplätze, Produktionsstätten ins billige Ausland verlegt. Die Gewinne "versteuern" sie in der Schweiz - zu einem minimalen Ansatz.
Die standorttreuen Unternehmen aber, die verschwinden, die gehen ein.

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