Die Grünen – Grüne Partei der Schweiz – sind gefordert. Sie können nicht genug tun für das Wohl der Tierseele, für die Erhaltung von Gottes Natur.

Das alles kostet.
Aber - wollen Sie auch dafür bezahlen?
Die Grünen sind meist wohlbetucht – wie viele der Grünen fahren in Jaguars oder anderen Oberklassekarossen aus deutscher Fertigung über die Grenze um in Deutschland billiges, geschmackloses Fleisch einzukaufen?

„Der weiße Jaguar mit Zürcher Kennzeichen sperrt seine Heckklappe weit auf. Das edle Gefährt steht auf dem Parkplatz des Discounters Aldi in Jestetten. Der Fahrer hat etwas Mühe, seine ganze Einkaufsbeute im Kofferraum der frisch geputzten Stufenhecklimousine zu verstauen. Aber dann klappt es doch. Sichtlich zufrieden rauscht er davon.
Besonders beliebt sind Fleischwaren. Deren Preise sind in der Schweiz infolge der protektionistischen Agrarpolitik. …
[es ist eine ganz andere Qualität als das Fleisch aus Deutschlands Tierfabriken] zwei- bis dreimal so hoch wie in Deutschland [deutsches Fleisch ist fad, ohne Geschmack. Die Tiere können sich ja auch nicht bewegen].
… Um die eidgenössischen Metzger sowie die Rinder- und Schweinezüchter vor der billigeren …
[billigeres Fleisch = schlechteres Fleisch; deutsches Fleisch ist zum Beispiel deutlich weniger lang abgehangen, das wissen auch die deutschen Fleischer]
… Konkurrenz aus dem Ausland zu schützen, dürfen die kauflustigen Schweizer je Person allerdings nur ein Kilogramm Fleisch in ihr Land mitbringen. …
[wir kaufen das Fleisch in der Schweiz ein und bringen es zu uns nach Hause in Deutschland].
… Daher packen sie sich bei ihrer Tour über die Grenze nur allzu gerne ein paar Freunde mit ins Auto. So lassen sich auch die Einfuhrgrenzen für Alkohol (5 Liter je Person) und die generelle Freihandelsgrenze (300 Franken je Person [die ist zu Unrecht erhöht worden]) nach oben schrauben. Auch Obst und Gemüse ist, je nach Saison, in der Schweiz bis zu doppelt so teuer wie in Deutschland.
Der Aufschlag auf den Preis von Kosmetikartikeln beträgt bis zu 80 Prozent
[Die Kosmetikartikel kommen zum grössten Teil aus dem Ausland - auch aus dem Ritter‘schen Deutschland].

Nach einer am Mittwoch vorgestellten Studie der Bank Credit Suisse (CS) …
[die CS fällt auf durch eine Fülle von Studien; sie möchte sich mehr mit ihren eignen, gravierenden Problemen beschäftigen – sollen diese Studien ablenkend wirken?] … dürften die Schweizer 2016 Waren für rund 10 Milliarden Franken in Läden im Ausland eingekauft haben. Das entspricht 10 Prozent des gesamten Schweizer Einzelhandelsumsatzes.

Mindestens neun von zehn Fahrzeugen, darunter besagter Jaguar und etliche Oberklassekarossen aus deutscher Fertigung …
[das sind Protzwagen, gefertigt von Audi, BMW, Mercedes (Daimler) und auch VW – Opel ist nicht dabei, das macht Opel so sympathisch]
… tragen ein Schweizer Kennzeichen. Die meisten kommen an diesem Donnerstag vor Silvester [29.12.2016] aus den nahegelegenen Kantonen Zürich und Schaffhausen.“

Auszug aus „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ vom 05.01.2017, Unternehmen 22: „Die Invasion der Eidgenossen“ von Johannes Ritter, „F.A.Z.“-Korrespondent in Zürich

Die meisten Schweizer wissen nicht, wie Fleisch in Deutschland produziert, industriell gefertigt wird. Schauen Sie sich die kurze Sequenz an aus der „ARD“-Tagesschau vom Dienstag, den 03.01.2017 20:00 Uhr: unter „Nitrat im Grundwasser“; Link: http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-246557.html . Sehen Sie die Schweinemäste-Fabrikhalle? So was hatten wir nie! Haben Sie schon einen Mästerei nach schweizerischem Tierschutz-Gesetz von innen gesehen? Das kostet!

Die Deutschen beginnen zaghaft da, wo wir in der Schweiz nie waren und versuchen, etwas an ihrer miserablen Tierhaltung zu verbessern: „ARD“-Tagesschau vom 30.12.2016 20:00 Uhr; Link: http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts-17681.html ; zu beachten: ganze Tagesschau, darin: „Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt stellt Agrarpolitk-Fahrplan vor“.

„Deutschland ist für Schweizer ein Einkaufsparadies. Sie geben Milliarden in der Grenzregion aus. Das schafft Arbeitsplätze“ [in Deutschland und wir verlieren welche. Wir verlieren Steuern.]

Es wäre interessant in Jestetten und in Konstanz und anderswo sich die Autonummern anzusehen und zu erkennen, dass die wohlbetuchten Nachbarn hemmungslos in Deutschland einkaufen.

Schäm di!!!

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