Deutscher Alltag: "So lassen Sie den Staat für Ihr Handy mitbezahlen"

Das private Handy muss immer wieder auch für berufliche Zwecke genutzt werden. Kommt das regelmäßig in erheblichem Umfang vor, kann der Steuerzahler den Staat an den Ausgaben für das mobile Multifunktionsgerät beteiligen.

Werbungskosten – so lautet das Schlüsselwort. Der Begriff steht unter anderem für die Tatsache, dass Arbeitnehmer privat getragene Ausgaben rund um den Job von der Steuer absetzen können. Dazu gehören etwa die Kosten für die Fahrten zur Arbeit, die Ausgaben für Fortbildungen und auch die Aufwendungen für Arbeitsmittel wie Fachbücher, Werkzeuge oder privat gekaufte und beruflich mitgenutzte Geräte wie das Smartphone.

Doch Vorsicht: Es gibt zwei Wege, die Werbungskosten in der Steuererklärung unterzubringen. Entweder der Steuerzahler nimmt die Werbungskostenpauschale in Höhe von 1000 Euro pro Jahr in Anspruch, die der Staat jedem Arbeitnehmer automatisch anrechnet. Oder er kann die einzelnen Kosten Punkt für Punkt in der Steuererklärung angeben. Diese detaillierte Auflistung ist natürlich erst sinnvoll, wenn die Werbungskosten mehr als 1000 Euro im Jahr betragen.

Wenn das so ist, können die Ausgaben fürs Smartphone mit ins Spiel kommen. Egal, ob Anschaffungs- oder Betriebskosten – wer das Handy und seine Nutzung absetzen will, muss gegenüber dem Fiskus plausibel belegen, dass das Gerät auch für Berufszwecke eingesetzt wird."
Quelle: FOCUS Online; Link: http://www.focus.de/finanzen/experten/stroetzel/kosten-von-der-steuer-absetzen-so-lassen-sie-den-staat-fuer-ihr-handy-mitbezahlen_id_6435255.html .

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