Bei der Bildung sparen ohne Qualitätsverlust?

Selbstverständlich ist es möglich, bei den Bildungsausgaben ohne Qualitätsverlust zu sparen.

Wer schon einmal durch die USA gereist ist, kennt die gelben Schulbusse, welche schon die jüngsten Schülerinnen und Schüler in den entlegensten Siedlungen abholen und zu den meist entfernt gelegenen Schulorten bringen. Wieso sollte es nicht auch für Primarschüler auf dem Land zumutbar sein, sich über Dorfgrenzen hinweg transportieren zu lassen, um volle Klassenbestände zu erreichen?

Solange genügend qualifizierte Lehrerinnen und Lehrer gefunden und ausgebildet werden können, ist die Lohnsituation für den Lehrerberuf nicht dramatisch. Auch dieser Beruf kann nicht von den Gesetzen des Arbeitsmarkts ausgenommen werden.

Wenn Zahl und Anteil der älteren Leute zunehmen, ist es klar, dass ein neues Gleichgewicht zwischen Bildungs- und Gesundheitsausgaben gesucht werden muss. Die öffentliche Hand kann es sich nicht leisten, ständig mehr Geld pro Schüler auszugeben.

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