Grossbritanien und Finanzen.

Grossbritannien soll in die EFTA!


Die Partei legte einen weiteren Fokus auf die Neuausrichtung der Beziehungen mit Grossbritannien. Das Land sei ein wichtiger Handelspartner für die Schweiz. Der Bundesrat müsse sich rasch für Verhandlungen über eine Mitgliedschaft Grossbritanniens in der EFTA einsetzen. Denn für einen Teil der neuen bilateralen Lücken zwischen Grossbritannien und der Schweiz könne über die EFTA eine Nachfolgelösung gefunden werden. Für die Schweiz würde dies ausserdem die Position der EFTA in Europa stärken, heisst es in der Resolution. Wo die EFTA keine Lösung biete, müsse die Schweiz bilaterale Lösungen mit Grossbritannien aushandeln.

Neue Firmen in die Schweiz ansiedeln

Wirtschaftlich gibt es aus Sicht der FDP als Folge des Brexit auch Chancen: Die durch den Brexit ausgelöste Unsicherheit biete die Möglichkeit, Firmen in der Schweiz anzusiedeln oder neue Geschäftsfelder hierher zu holen. Die Standortförderung müsse gezielt auf die neue Ausgangslage ausgerichtet werden, verlangt die FDP. Die rasche Umsetzung der Unternehmenssteuerreform III se mit dem Brexit noch dringlicher geworden. Gleichzeitig betont die FDP die Unabhängigkeit der Nationalbank. Die Politik dürfe sich nicht in deren geldpolitische Aufgaben einmischen.

Die FDP-Delegierten fassten ausserdem die Parolen für die Abstimmungen vom 25. September. Sie lehnten die beiden Volksinitiativen «AHV plus: Für eine starke AHV» sowie «für eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschaft (Grüne Wirtschaft)» ab. Dagegen sprachen sie sich für das neue Nachrichtendienstgesetz aus.*

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