Kapazitäten der Flughäfen: Die Grenzen des Wachstums sind erreicht!

Die Flughafenbetreiber sollten grundsätzliche Fragen zur Anzahl und Zusammensetzung der Flugbewegungen in den Vordergrund zu stellen statt immer nur technische Randbedingungen für die Entwicklung des Luftverkehrs zu erörtern. So sollte auch der Grundsatz 6 des Sachplans Infrastruktur der Luftfahrt (SIL), wonach die Landesflughäfen der Luftverkehrsnachfrage folgend entwickelt werden können, soweit diese mit den Grundsätzen der Nachhaltigkeit in Einklang steht, hinterfragt werden. Wie in der Verkehrspolitik allgemein sind nachfrageorientierte Ansätze längst überholt. Sie können nicht Grundlage der Luftverkehrspolitik sein. Notwendiges ist vom Luxus zu trennen. Der Grossraum Zürich ist für eine grosse internationale Drehscheibe des Luftverkehrs als Heimmarkt zu klein und zudem als Standort viel zu eng. Die Branche „Transitflughafen“ stellt für die Metropole Zürich eine Offshore-Funktion mit bescheidener Wertschöpfung dar. Sie führt den Raum Zürich in die Abhängigkeit von einer volatilen, auf lange Sicht nicht zukunftsfähigen Branche: dem Massentourismus in der Luft.

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