Der bürgerliche Geheimplan mit einer 2. Gotthardröhre

SVP Appenzell Innerrhoden gegen 2. Gotthardröhre
http://suvivalstgallen.pbworks.com/w/file/105305538/127%E2%80%8B42750_101539322083396%E2%80%8B70_603365542481979003%E2%80%8B8_n.png

Weshalb​​​ eine 2. Gotthardröhre? Das macht doch logisch überlegt keinen Sinn! Weder finanziell noch bezüglich Rechtstaatlichkeit​​​​, Logistik und der Sicherheit. Es muss eine andere Erklärung geben, die vermutlich im Geheimen bleiben sollte. Aber Achtung: Das ist nur eine Verschwörungstheor​​​​ie!

Es könnte doch tatsächlich stimmen, dass man die 2. Röhre bei den Bürgerlichen nur einspurig befahren haben möchte. Nehmen wir dieses Versprechen doch einfach mal ernst. Nur: Was ist das Motiv der Bürgerlichen dahinter? Die Einhaltung der Verfassung kann's nicht sein; zu oft wird diese heute schon gebrochen. Es muss einen viel triftigeren Grund geben. Man muss sich bei einer zusätzlichen Spur nur mal fragen, wie die Chauffeure der Camions verpflegt werden sollen. Die herkömmlichen Raststätten wären ja heillos überfüllt. Da bietet sich die zweite Spur als Drive-In-Areal an. Doch wer dürfte dort verkaufen? Etwa Schweizer Firmen? Weit gefehlt. Die Schweiz dürfte einfach bezahlen.

Unter dem Druck der EU und vor Allem der USA machen die Schweizer Bürgerlichen bereits seit Längerem alles Mögliche und Unmögliche mit. CIA-Flüge zulassen, TTIP-Beitritt anstreben (Absicht Bundesrat Schneider-Ammann), sogar das Bankgeheimnis wurde aufgehoben. Jetzt wollen sich diese Kräfte die Schweiz ganz unter den Nagel reissen. Unsere Heimat soll nun auf untertänigste Art und Weise die internationalen Spiele vor Allem der USA herhalten. Unter Gewährung des königlichen Grossbrittanniens selbstverständlich. Schliesslich soll ihr Geld in der Schweiz in ihrem imperialen Interesse arbeiten.

Das Ansehen der USA in der Welt bröckelt. Ihr Imperialismus mit Militärs, IS-Söldnern und Energiefirmen ist finanziell am Ende. Das ist für die USA sehr peinlich und irgendwie auch bedrohlich. Dass ein Bernie Sanders soviel Zustimmung erhält und Jeb Bush bereits aufgegeben hat, deutet auf eine gewaltige Isolation der USA hin. Das britische Königshaus lässt bei entsprechender Würdigung durch das US-Wahlvolk den linken US-Plan soweit gedeihen, wie es das für nützlich hält. Nützlich für seine eigenen Interessen. Konkret: Es geht ihnen um die endgültige Unterwerfung der Schweiz. Was Hitler unterlassen hat, aus welchen Gründen auch immer, wollen die Briten in ökonomisch gewiefter Manier bewerkstelligen. Sie wollen allen zeigen, dass sie die Chefs sind. Dazu haben sie sich die Schweiz auserwählt. Genauer gesagt, ihr Herzstück, den uneinnehmbar scheinenden Gotthard.

Ihre Strategie: Zermürbung durch demokratische Demütigung der Alpenbewohner durch eine gefügig gemachte politische Mehrheit, Flutung des Landes mit ausländischen, möglichst krankmachender Billignahrung als Konkurrenz zur einheimischen Produktion, Ausnützen der so entstehenden Abhängigkeit des Landes von der Willkür einer EU als diktatorischer Grosskonzern, und letztlich die Kontrolle über den Güterverkehr durch die Alpen und den weltweit wichtigsten Finanzplatz. Das Ganze nicht ohne tiefschwarzen britischen Humor: Ausnahmezone soll der Gotthardtunnel werden, wo in den Drive-In's ausschliesslich überschüssige Bioprodukte aus israelischen Kibbuzes verkauft werden. Bernie Sanders als Präsident soll dafür deren Produktion herauffahren, was ihm so ein weiteres Unterstützen Israels durch die USA ermöglichen soll. Auf den Punkt gebracht: Israel neu als friedlicher Kibbuz-Staat dank US-amerikanischer Auslandhilfe zwecks Unterwerfung der eigenbrötlerischen und noch uneinnehmbaren Schweiz.

Sie verstehen richtig: Es geht um die Sicherheit und Souveränität der Schweiz. Mit einer 2. Röhre wird in Frage gestellt, wofür die Schweiz seit ihrer und der Gründung der Schweizerischen Kreditanstalt (heute Credit Suisse) gearbeitet und geblutet hat. Dank der Kontrolle über den Gotthard-Güterverkehr​​​​ und das globale Finanzgeschehen wäre die Schweiz absolut uneinnehmbar und sicher über viele Jahrzehnte, wenn nicht gar Jahrhunderte hinaus. All das Errungene soll auf so lapidare Art und Weise preisgegeben werden? Kurz vor Eröffnung der NEAT und der Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene dieses Jahr noch? All der Respekt, den sich die Schweiz während dieser Zeit erarbeitet hat, soll wegen einer offensichtlichen Unterwürfigkeitsgeste​​​​ der Demokratie der Demokratien einem Hass auf die wirtschaftlichen und politischen Urheber der globalen Probleme weichen? Nur, weil man vor lauter Abzockerei und Neid die Übersicht verloren hat?

Vielleicht aber ist die Schweiz so souverän und weiss ihrem wildmütigen Gebaren eine Grenze zu setzen. Vielleicht bodigt sie am 28. Februar die 2. Röhre, um die mehrheitlich positive Aussensicht auf das Land und ihre Unabhängigkeit nicht zu verlieren. Um ihre Sicherheit zu bewahren. Um mit einem sicheren, unabhängigen und nachhaltigen Finanzplatz globalen Frieden zu ermöglichen. Schafft sie das nicht, könnte sie bald untergehen. Wie die Titanic. Oder noch ganz anders.

Die SVP des Kantons Innerrhoden jedenfalls könnte die Lage erkannt haben: Sie empfiehlt ein Nein zur 2. Gotthardröhre.

15 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.


Mehr zum Thema «Aussenpolitik»

zurück zum Seitenanfang