Schweizerkreuz im Feuer eines Hakenkreuzes.....

http://www.watson.ch/Schweiz/Durchsetzungsinitiative/170618770-Das-ist-der-Mann--der-das-Inserat-mit-dem-Hakenkreuz-kreierte

Als ich diesen Artikel las, hab ich mal leer geschluckt und gedacht ... weit haben wirs gebracht in der Schweiz. Ich fühle mich von diesem Inserat beleidigt und ich denke das dies der Schweiz, und denjenigen welche im Frieden und Einklang mit dem Schweizer Volk und den geltenden Gesetzen hier leben, schaden wird.

Diese Aktion welche mit BDP-Präsident Martin Landolt und seinem Twitter Tweet seinen Anfang genommen hat ist ein absolutes no go. Als Resultat wird solches von einem Einwanderer kreiert weil er mit der Politik der Schweiz, welche die diversesten Meinungen beinhaltet, nicht einverstanden ist und das Gefühl hat er müsse dem Schweizer zeigen wie man so richtig aneckt.

Nein, das heisst absolut nicht das Personen welche in der Schweiz wohnen, aber das CH Bürgerrecht nicht haben keine Meinung haben dürfen, aber das...geht geht definitiv zu weit. Ein brennendes Schweizerkreuz in der Form eines aus dem Hitlerregime bekannten Hakenkreuzes und dies noch im Bahnhof Zürich? Hat man denn nichts aus den beiden Weltkriegen gelernt? Damit schürt man Hass und zwar in der gröbsten Form.

Die Argumentation "aber die SVP hat auch" so von wegen Schäfchen und Co und den anderen Plakaten, ist Kindergarten hoch zwei, ist kontraproduktiv und hat nichts mit intelligenter, durchgedachter und reifer Politik für die Schweiz zu tun.

Dann frage mich ernsthaft, wie kann man ein Land, eine Flagge, das Heim welches einem gegeben wurde dermassen beschmutzen? Ist man in die Schweiz gekommen um die Gesetzlosigkeit welche in den eigenen Ländern gehasst wurde, als man sein Heimatland verlassen hat, hier weiterzuleben? Ist es das auserkorene Ziel, dass der Eingeborene immer mehr um sein Land fürchten muss? In den eigenen Ländern wären solche Leute ungebremst in den Knast gewandert.. hier erhält er eine Plattform.. sorry aber das ist krank.

Dürfen wir als Schweizer nicht mehr stolz sein auf unser Land, unsere Kultur und das welches in hunderten von Jahren langsam gewachsen ist? Müssen wir uns bei der kleinsten Gegenwehr als Rassisten bezeichnen lassen nur weil wir unser kleines Land lieben? Müssen wir tatsächlich überall klein Beigeben nur damit es den Zuzügern bei uns gefällt?

Anstatt endlich mal die bestehenden Probleme mit Rückgrat anzupacken werden in Bern, vor allem von den Linken Tatsachen schöngeredet, Fakten verleugnet und solche wie oben genannte Tatsachen einfach ausgesessen. Man weist nicht aus, man schafft Härtefälle, man zeigt kein Rückgrat gegenüber einer EU sondern man kriecht auf den Knien. Die EU fordert, Bern kuscht. Und so weiter und so weiter...

Ich bin Schweizerin und ich bin stolz darauf. Ich freue mich wenn sich Einwanderer mit unserer Kultur, unserem Brauchtum, unseren Gesetzen identifizieren.
Aber ich kann und will nicht akzeptieren, dass unsere eigene Kultur demontiert wird.
Sie kommen / kamen als Gäste und sollen sich auch so benehmen.

Ich kann es nicht akzeptieren, dass Menschen welche hier alle Annehmlichkeiten eines noch funktionierenden Landes, welches zwar bald aus allen Nähten platzt, geniessen, die Schweiz immer wieder mit solchen Aktionen in den Dreck ziehen.

Ich kann nicht abschätzen wie der nächste Sonntag ausgehen wird, aber über eines müssen wir uns alle im klaren sein, es muss sich in der Schweiz etwas ändern und zwar bald.
Um es nochmals ganz deutlich auszudrücken, nicht nur für diejenigen welche die Gastfreundschaft in der Schweiz geniessen sondern vor allem für diejenigen welche schon lange hier leben und mitgeholfen haben dieses Land zu dem zu machen was es mal war und um die Schweiz wieder zu einem demokratisch geführten Land zu machen ohne das man mit der Angst leben muss irgendwann verraten und verkauft zu sein...

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