Die Durchsetzungsinitiative dient als falsches Instrument.

Haben sies schon gehört, die Durchsetzungsinitiative der SVP, will SchweizerInnen die hier geboren sind und leben, den Boden heiss machen unter ihren Füssen, und geht damit einen Schritt weiter als die Masseneinwanderungsinitiative die etwas mehr als die hälfte der Schweizer Stimmberechtigten für gut befanden. Doch nun frage ich wo ist die andere hälfte, die vielleicht gar nicht Stimmberechtigt ist? Auch sie benötigt eine starke Stimme in der Politik, und diesen Leute spielt die SVP gerade nicht in die Arme, sondern will sie als Menschen zweiter Klasse sehen, oder als Leute die ihren Aufenthalt hier in der Schweiz erst verdienen sollten, indem sie etwa Deutsch oder eine andere Landessprache lernen, können.

Natürlich muss man sich in einem anderen Land auch anpassen aber dafür ist die Durchsetzunginitiave das falsche Mittel und geht zu weit. Angenommen ihr Freund ist Secondo und müsste wegen einem Bagatelldelikt ausgeschaft werden, ist aber hier in der Schweiz geboren und aufgewachsen. Noch schlimmer ein Arbeitgeber könnte ihn Aufgrund seiner Herkunft nicht mehr einstellen, und dies nur weil er etwas auf dem Kerbholz hat. Vorurteile gibt es schon genug also lassen wir uns nicht durch solche taktische Initiative wie dieser verunsichern, und stimmen aus Überzeugung Nein, zur Durchsetzungsinitiative.

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