Volkswillen respektieren - in jedem Fall

Praktisch in jedem Statement der SVP heisst es, dass der Volkswille umgesetzt werden muss.

Offensichtlich gilt dies aber nur für die eigenen Anliegen, bei allen anderen kommen „ja, aber...“ oder „diese Ausnahmen…“.
Beispiele: Zweitwohnungs-Initiative und Abzocker-Initiative, welche stark verwässert wurden Oder drei Referenden gegen erweiterte Ladenöffnungszeiten im Kanton.

Neustes Beispiel: Die Beschränkung des Pendlerabzuges im Kanton St. Gallen wurde mit 51,3 Prozent der Stimmberechtigten gutgeheissen. Zwar weniger knapp wie die Masseneinwanderungs-Initiative von damals 50,3 Prozent, aber der Volkswille ist klar. Ausgerechnet SVP-Mitglieder sagen nun, dass sie weiterkämpfen. Sie rufen dazu auf, weiterhin die effektiven Fahrkosten abzuziehen, egal, was der Souverän beschlossen hat.

Volkswille respektieren und umsetzen – so wird es doch von der SVP immer gefordert, oder?

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