Mehr Naturwissenschaften und weniger Sozialwissenschaften

An der Gemeinderatssitzung der Stadt Zürich von Mittwoch, den 20. Januar 2016 ist über zwei Postulate debattiert worden, die wieder einmal deutlich machen, wie die Sozialwissenschaften Ideologie statt Wissenschaft betreiben.

Bei den Postulaten geht es sich um die „Städtische Mütter- und Väterberatung“ und um „Ausserfamiliäre Betreuungseinrichtungen“. In beiden Postulaten verlangen die Initianten, dass der Stadtrat prüfen soll, wie mit geeigneten Massnahmen der Anteil von männlichem Personal erhöht werden kann. Zielvorgabe ist, dass Männer und Frauen in den genannten Institutionen mit je mindestens 35 Prozent vertreten sein müssen, was heute nicht der Fall
ist, da die Gruppe der Männer untervertreten ist.

Als Begründung für Ihre Forderung geben die Initianten an, dass es aus Sicht der Gleichstellung der Geschlechter wünschens- und erstrebenswert ist, den Männeranteil in den vorgenannten städtischen Institutionen zu erhöhen. Damit möchte man unter anderem die bestehende Zementierung der Rollenmuster in der Gesellschaft entgegenwirken und erreichen, dass Männer mehr Mitverantwortung in typischen Frauenberufen übernehmen. Zudem sind Frauenberufe «prima Männerberufe“ – nur wissen es die Männer noch nicht! Wenn das wirklich so ist, fragen wir uns, wieso es heute nicht mehr Männer in diesen „Frauenberufen“ gibt?

Im Grundsatz ist es begrüssenswert, wenn beide Geschlechter in etwa gleicher Anzahl in den verschiedenen Berufen vertreten sind. Dies schafft einen gesunden Ausgleich der Kräfte, indem sich Frauen und Männer nicht nur privat, sondern auch beruflich ergänzen. Beachten muss man aber, dass jeder Beruf spezielle Anforderungen an die persönliche Eignung stellt, damit dieser gut ausgeführt werden kann. Dabei spielt die biologischen Anlagen eine zentrale Rolle.

Die biologische Anlage determiniert, inwieweit jemand für einen Beruf geeignet ist oder nicht. Primär ist es nicht ausschlaggebend, ob eine Frau oder ein Mann einen bestimmten Beruf ausübt, sondern, dass der Bewerber oder die Bewerberin die erforderlichen Talente und Begabungen, die für die zu besetzende Stelle relevant sind, mitbringt. Dennoch gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede, die durch die Evolution entstanden und zu berücksichtigen sind. Dies erklärt dann auch, wieso die Frauen in den vorgenannten Institutionen übervertreten sind. Im Einzelfall kann es aber durchaus sein, dass ein Mann für einen typischen Frauenberuf besser geeignet ist, als eine Frau. Trotzdem wird es auch in Zukunft so sein, dass Frauen wie Männer in gewissen Berufen einseitig übervertreten sein werden.

Forschungs- und Bildungskredite für die Sozialwissenschaften kürzen

Im Gegensatz zu den „roten“ Wissenschaften, den Sozialwissenschaften, auf die sich die Initianten mit ihren Postulaten zur Gleichmachung der Geschlechter stützten, stützt sich das Menschbild der SVP auf die Naturwissenschaften. Geschlechtsunterschiede sind biologisch bedingt. Menschen kommen nicht als «Tabula rasa» bzw. als unbeschriebenes Blatt auf die Welt, so wie es die Linken gerne hätten, weil die Menschen dann beliebig formbar wären, sondern mit einer bestimmen Persönlichkeit, die im Laufe des Lebens nur bedingt veränderbar ist.

Eine fixe Männerquote einzuführen bedeutet demzufolge, in Kauf zu nehmen, dass ein Mann dem Vorrang zu geben, nur weil er Mann ist, auch wenn eine Frau besser für den Beruf qualifiziert ist. Das ist falsch und widerspricht dem gesunden Menschenverstand! Wer das Gegenteil behauptet handelt nicht wissenschaftlich, sondern ideologisch! Denn Wissenschaft beruht auf Wahrheit – Ideologie auf Ideen, die sich allzu oft als Luftschlösser entpuppen und Wunschdenken bleiben, weil sie nicht die Realität abbilden.

Die schädliche Wirkung der Sozialwissenschaften auf Wissenschaft und Gesellschaft ist heute allgegenwärtig spürbar. Beispiele dafür sind die Abwertung der Sinnesorgane unter dem Vorwand der Unzuverlässigkeit, was letztlich nicht anderes bedeutet, als das Individuum abzuwerten. Gleichzeitig haben sich die Sozialwissenschaften der "Werturteilsfreiheit" verschrieben, obwohl sie selbst werten - nur falsch - weil es eine ideologische und nicht eine wissenschaftliche Wertung ist! Werten ist sinnes- und neurophysiologisch verankert und deshalb unvermeidbar. Das Gegenteil zu behaupten ist unwissenschaftlich! Die Bemühungen müssen darauf beruhen, wie man richtig wertet! Und dafür sind die Sinnesorgane und die darauf beruhende wissenschaftliche Menschenkenntnis, die Huter'sche Psychophysiognomik, unverzichtbar.

Seit dem „Sturm der Hochschulen“ in den 1970er-Jahren durch die Linken, verbreiten die "roten" Sozialwissenschaften in sektiererischer Art und Weise ihre gleichmachende Ideologie unter dem Deckmantel der Wissenschaft wie ein Virus in der Gesellschaft aus. Die bürgerlichen Parteien kapitulierten vor der roten Übermacht. Seitdem finanzieren Bund und Kantone die linke Propagandamaschinerie an den Hochschulen jährlich mit hunderten von Millionen Franken. Erst seit Kurzem regt sich dagegen Widerstand an. Diesem Gebaren ist endlich entschieden entgegenzutreten, indem die Sozialwissenschaften an den Hochschulen eingeschränkt werden! Mit Kürzungen der Forschungs- und Bildungskredite auf Bundeseben oder mit der Einführung eines Numerus clausus.

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