Verliebt, verlobt, verarscht!

Wer hat diese Festtage nicht genutzt um wieder einmal gemeinsam mit der Familie zu feiern? Es ist die besinnliche Zeit, weg vom alltäglichen Stress, einfach einmal die Ruhe geniessen und es sich gut gehen lassen. Weihnachtszeit, ist die Zeit der Liebe und so erstaunt es nicht, dass der eine oder andere seiner Freundin oder seinem Freund, während dieser festlichen Stimmung, einen Heiratsantrag gemacht hat.

Die Heirat, das Eingehen einer Lebensgemeinschaft bis das der Tod einem scheidet. Eine freudige Sache nicht nur für die beiden Beteiligten und deren Familien. Nein, auch der Bund freut sich auf ein neues Ehepaar. Es ist nämlich es weiteres Paar, das dank der Heiratsstrafe masslos vom Bund abgezockt wird.

Ehepaare und eingetragene Partnerschaften werden seit Jahren bei der Besteuerung diskriminiert. Durch das zusammenzählen der Vermögenswerte rutschen Ehepaare in eine höhere Steuerprogression als unverheiratete Paare. Unglaublich, diskriminierend, aber wahr. Doch nicht nur bei der Besteuerung entstehen Nachteile für Ehepaare. Auch die AHV-Renten hängen massgeblich vom Zivilstand ab. Während unverheiratete Paare auf eine volle AHV zählen können, gibt es bei Ehepaaren und eingetragenen Partnerschaften Abstriche.

Dass dies nicht rechtens ist, hat das Bundesgericht bereits 1984 entschieden, doch scheint dies das Parlament nicht zu interessieren. Mit der Volksinitiative der CVP haben wir nun am 28. Februar 2016 die Möglichkeit diese abzocke durch den Bund abzustellen. Ich stimme deshalb JA, und ich hoffe sie auch!

Die Volksinitiative „Für Ehe und Familie - gegen die Heiratsstrafe“ wurde von der CVP am 05. November 2012 mit 121‘214 Unterschriften eingereicht. Am 28. Februar 2016 kommt diese nun zur Abstimmung.

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