Bundesrichter; wo bleibt euer analytisch vernetzte Denken bei der Urteilsbegründung! Seid ihr der anvertrauten Arbeit nicht gewachsen, frägt die Spezialisten!

GOMS TOURISMUS; DU SOLLST NICHT BEGEHREN DEINES NÄCHSTEN HAB UND GUT!

EDITORIAL
Nachdenklich sitz ich auf dem Sofa und versuche das Wirrwarr in meinem Kopf zu entflechten. Was ist mir den so unmissverständlich wie auch unlösbar durch mein Gedächtnis gegangen? Ein Bundesgerichtsentscheid über das Erheischen von Tourismusgebühren von Zweitwohnungsbesitzern, die ein Teil ihrer Finanzen in Liegenschaften anlegen wollen statt auf einer Bank dahin Serben zu lassen und die ihr Hab und Gut nur zu Eigen nutzen, haben Richter ohne Hirn und Spiritus zu Gunsten der neidischen Ortsbewohner entschieden.

Ich nehme mir die Mühe nachzudenken und zu werten, wie diese Richter mit ihrem analytischen Denken umgehen um auf so absurde Ideen zu kommen und unaufhörlich auf die Zweitwohnungsbesitzer zu pochen. Wie wäre es möglich, neue Beiträge von diesen treuen jährlich immer wieder kommenden Feriengäste, über eine neue Gesetzgebung zu erzwingen? Liebe Leser, Ich habe nur kurz vernetzt gedacht und eine Lösung gefunden!!

FOGERICHTIGES DENKEN UND EINSCHÄTZEN!
Gescheite Männer und Frauen haben die kalten Betten erfunden, die weder existieren noch vorhanden sind. In diesen Häusern stehen die Betten, die der Eigner nur dann nutzen will, wenn er sich in seinen eigenen vier Wänden nach seinem Gusto eingerichteten Chalet oder Wohnung erholen und mit seinen Lieben seine Freizeit verbringen will. Die neuen scheinbaren Touristiker wie Bundesrichter stört dies und wollen auf eine primitive Art und Weise ihre Hand über fremdes Eigentum legen, dass so widerrechtlich dumm und gästevertreibend für die jedes Jahr wiederkehrenden treuen Zweitwohnungsbesitzer ist. Die vielen Anschriften „Liegenschaft zu verkaufen“ ist ein beredtes Zeugnis dafür.

Darum überlegt mit mir was euch die Zweitwohnungsbesitzer bringen oder gebracht haben. Wir haben beim Bau der Gebäude die Anschlussgebühren für; Wasser, Strom, Telefon, Abwasser, und den prozentualen Araableitungseinkauf bis zur ARA in Fiesch und der Zuleitungen abgegolten. Auch den Kehricht bezahlen wir mit der Sackgebühr und decken die Sockelgebühr für 12 Monate ab. Zudem bezahlt der fremde Steuerzahler jedes Jahr eine Grundgebühr für die Werterhaltung der oben erwähnten Leitungen, und zu guter Letzt begleichen wir noch die Rechnungen für den Bezug dieser Dienstleistungen wie jeder Steuerzahler vor Ort. Diese Dienste werden in Funktion der Verbrauchs- und Grundgebühren über die vom Bund vorgeschriebenen Spezialfinanzierungs- Vorschriften abgegolten. Dafür dürfen keine echten Steuergelder verwendet werden.

DIE PREISPOLITIK
Die Zweitwohnungsbesitzer haben euch durch die Finanzierung von ihren Eigenheimen ermöglicht die bestehende wie auch neue Infrastruktur auszubauen und zu erhalten. Diese Finanzierung funktioniert nur dann, wenn der Gebührenkatalog für die Neuinvestitionen, Verzinsungen und die Werterhaltung sowie der Nutzungspreis nach den Richtlinien vom Bund berechnet worden sind. Politisch festgelegte Preise entsprechen nicht der Kostenwahrheit und genügen nicht um eine saubere Werterhaltung zu garantieren. Der grösste Anteil der Walliser Gemeinden rechnet mit einem fiktiven Kostensatz ab, sodass die Berechnungen leider noch nie der Realität entsprochen haben. Es wäre endlich an der Zeit eine gesunde Anlagebuchhaltung und Kostenrechnung einzuführen. Werte Herren Bundesrichter.

Diese nicht der Wahrheit entsprechenden Gebühren werden ohne einen Nachweis zu erbringen durch den Gemeinderat an der Urversammlung kommentarlos eingeführt. Diese Machenschaft müsste streng rechtlich der ungetreuen Geschäftsführung zugeordnet werden. In dieser Angelegenheit werden wir noch viel nachinvestieren müssen, wenn all die Kanalisationen und Wasserleitungen ersetz werden müssen. Wo sind die Abschreibungsbeträge verbucht, die mittels der vorgeschriebenen Spezialfinanzierung für die kommenden Erneuerungen bzw. Werterhaltung hätten geäufnet worden sollen.

GEBÜHREN GELTEN FÜR ALLE!
Zudem zahlt jeder im Verhältnis die Grundstück- und Vermögenssteuer, die ja über die kantonale bzw. über den gemeindeinternen Steuerausgleich abgegolten wird. Aufgrund dieser Regelung hat ein Zeitwohnungsbesitzer mehr als die Normalbürger in den betreffenden Gemeinden finanzielle Leistungen erbracht. Das die Zweitwohnungsbesitzer noch zusätzlich für die Tourismus Infrastruktur zur Kasse gebeten werden ist wohl harter Tobak, den wir beanspruchen diese nicht mehr als die Bürger vor Ort. Zudem sind die Zweitwohnungsbesitzer nur max. 3 bis 4 Monate pro Jahr in der Wohnung oder Chalet und bezahlen alle Grundgebührentarife für 12 Monate. Sämtliche Gebühren müssen; sei dies Grund- oder Nutzungsgebühren von den vorgenannten Leistungen zu 100% nach dem Verursacherprinzip abgerechnet werden. Dieser Unterschied wurde bis anhin toleriert, was aber gemäss einer vernetzten Rechtsbelehrung unstatthaft ist und logischerweise von den Gemeinden nur über die Gebrauchsdauer verrechnet werden dürfen.

FAZIT UND GÄSTEKARTE.
Den verantwortlichen Bundesrichter empfehle ich in dieser Angelegenheit die zusätzlichen vorgesehenen ungerechten Infrastrukturgebühren so zu verrechnen, dass die Bewohner in den Gemeinden und die Zweiwohnungsbesitzer mit gleichen Ellen bemessen werden, den eine Richtigstellung eines solchen ungerechten Richterspruchs der weder Hand noch Fuss hat könnte die Dorfbewohner schwer treffen, wenn sie eines Tages ein Vielfaches zu den heutigen Kosten übernehmen müssten. Gommer Stimmbürger, seid vorsichtig mit der Zustimmung an der Urversammlung zum neuen pseudo Tourismustarif, den Letzten beissen die Hunde! Im Himmelswillen, wie wollt ihr eine ansprechbarere Gästekarte mit mehr Dienstleistungen anbieten die vor Ort nicht vorhanden sind. Weit und breit gibt es im Goms keine neuzeitliche unterhaltsame Infrastruktur die der Gast im Sommer wie auch im Winter nutzen kann ausser er geht in die Aletscharena oder nach Andermatt, das kann doch nicht im Ernst der Wille der Restaurations- und Hotelbesitzer sein, das mit den vergünstigten Gästekarten der Gast tagsüber im Aletschgebiet oder in Andermatt sich unterhalten und verköstigen kann und nur zum Schlafen wieder ins Goms zurückkehrt. Dann könnt ihr die Gastronomie mit einigen Ausnahmen im Goms auf nimmer Wiedersehen das ganze Jahr schliessen.

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