Islamischer Terror in Europa

Jeder ist "betroffen", man färbt sein Facebook-Profilbild in Rot-Weiss-Blau, alle sind sie jetzt "Français" (oder Parisien) und europäische Politiker finden, man müsse den IS effizienter bekriegen.

In Hannover wird ein Fussballspiel und ein Jazzkonzert abgesagt - gleichzeitig stellen Salafisten in München ihre Stände auf, um neue Mitglieder anzuwerben.

Frankreich fliegt vermehrt Lufteinsätze in Syrien - als stammten die islamistischen Terroristen aus Syrien, und nicht aus Belgien und Frankreich.

Selbstverständlich, ist man sich einig, darf man diese Situation auf keinen Fall mit dem gegenwärtigen Flüchtlingsstrom in Verbindung bringen - als stammten diese Terroristen nicht von Eltern ab, die vor einigen Jahren auch als "Flüchtlinge" hier eingewandert sind.

Viele Worte und alle tönen sie schön, lieb, nett und politisch korrekt.

Und wie leicht vergessen wir darob, dass genau die selben Politiker Jahr für Jahr Millionenbeträge an eine UNRWA spenden, in deren Lokalitäten arabische Jugendliche zu Terroristen ausgebildet werden. Oder an "palästinensische" Universitäten, in welchen nur zugelassen wird, wer der muslimischer Religion angehört, und in welchen diese Studenten zu einem abgrundtiefen Hass auf alles Nicht-Islamische - im Speziellen auf alles Jüdische - aufgestachelt werden.

Auch die UNO spart nicht mit "Beileidsbekundungen". Terror sei etwas Schlimmes und man müsse ihn geeint und stärker bekämpfen.

Und bis zur nächsten Sitzung wird darüber gebrütet, wie jenes Land, das diesem Terrorismus nun seit über 10 Jahren erfolgreich die Stirne bietet und seine Bürger erfolgreicher schützt als die europäischen Länder oder die USA, erneut verurteilt werden kann.

Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr stösst mir der Irrsinn auf, der die gegenwärtige Weltlage zu beherrschen scheint.

Was Europa - auch die Schweiz - tun könnte?

Man könnte Delegationen nach Israel schicken, um sich zu informieren, wie dieses kleine Land es geschafft hat, in den letzten 50 Jahren Millionen von Flüchtlingen aus aller Welt, von Marokko über den Irak, die Türkei bis nach Sibirien und über den Ozean in die USA und Australien, sehr erfolgreich zu integrieren.

Man könnte Delegationen nach Israel schicken, um sich zeigen zu lassen, wie sich dieses kleine Land seit über 10 Jahren gegen terroristische Anschläge muslimischer Terroristen zur Wehr setzt. Wie es seine Bevölkerung - obwohl diese Terrorbanden rundum direkt an der Grenze stehen - besser zu beschützen vermag als wir hier.

Man könnte dieses kleine und noch junge Land unterstützen, anstatt zu versuchen, es zu boykottieren.

Man könnte zur Kenntnis nehmen, dass diesem asymmetrischen Krieg mit netten Worten und "political correctness" nicht beizukommen ist.

Man könnte gegenüber muslimischen Organisationen die gleichen Massstäbe anwenden, wie sie gegenüber allen anderen Organisationen auch angewendet werden: Wer gegen eine Rasse, eine Religion, ein Geschlecht, einer sexuelln Ausrichtung, etc. aufhetzt, wird strafrechtlich verfolgt und - wenn andere Artikel nicht besser zutreffen - wegen der Antirassismus-Strafform verurteilt. Auch dann, wenn dies in arabischer Sprache geschieht.

Es ist zu hoffen, dass es dafür noch nicht zu spät ist.

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