Frauensolidarität - Frau Sommaruga zu Frau Merkel?

"SRF"-Tagesschau vom Freitag, den 13.11.2015 19:30 Uhr: "Asylgesuche in der Schweiz sprunghaft angestiegen"; Link: http://www.srf.ch/play/tv/tagesschau/video/asylgesuche-in-der-schweiz-sprunghaft-angestiegen?id=3b92b097-d8d0-43cc-a323-e0b18026c88d .

Vgl. auch:
Ein ausgezeichneter Artikel von Dr. René Zeller, Chef Inland der "NZZ", stellvertretender Chefradaktor der "NZZ", vom Samstag, den 14.11.2015:
"Die Schweiz und das Asylproblem: Unerklärliches Zögern des Bundesrates"; Link: http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/unerklaerliches-zoegern-1.18646134 .

Vgl. auch:
"Flüchtlingskrise. KKJPD-Präsident fordert Asyl-Sonderstab"; "NZZ" vom Dienstag, den 10.11.2015, von Nadine Jürgensen; Link: http://www.nzz.ch/schweiz/kkjpd-praesident-fordert-asyl-sonderstab-1.18644086 .

Vgl. auch:
"Blick" vom Freitag, den 13.11.2015: "FDP-Müllers Frontal-Angriff auf Asyl-Sommaruga: «Sie macht rein gar nichts!»; Link: http://www.blick.ch/news/politik/fdp-muellers-frontal-angriff-auf-asyl-sommaruga-sie-macht-rein-gar-nichts-id4354417.html .

Allgemeines Köpfeschütteln über die brüske, nicht begründete und nicht erklärliche Weigerung von Frau Simonetta Sommaruga den Krisenstab Asyl einzusetzen, so auch in der "NZZ".

„Die Schweiz und das Asylproblem Unerklärliches Zögern des Bundesrates“; „NZZ“ vom 14.11.2015 von Dr. René Zeller, Chef Inland, stellvertretender Chefredaktor:
„Vorbeugen ist besser als heilen. Diese Binsenwahrheit ist das Gebot der Stunde. Unerklärlicherweise wollen Bundesrat und Kantone trotzdem weiterhin keinen nationalen Sonderstab Asyl einsetzen.“

Rhoenblicks Kommentar:
Ein ausgezeichneter Artikel - Frau Bundespräsidentin Sommaruga und der ganze Bundesrat haben die führungsmässige richtige Lösung - den Notfallstab "Asyl" einzuberufen, abgelehnt. Sie stehen deshalb in besondere Verantwortung, wenn sie in der Flüchtlingskrise versagen. Allerdings, unserem Land, der Schweiz hilft dies rein gar nichts - im Gegenteil.
Daher möchten unsere Medien und die beiden bürgerlichen Parteien SVP und FDP.Die Liberalen - stösst die CVP auch dazu? - weiter mit aller Kraft Frau Sommaruga und den Bundesrat drängen und stossen, sich des richtigen Instrumentes, des Krisenstabes zu bedienen. Wir haben mit Krisenstäben bis jetzt nur gute Erfahrungen gemacht. Denken wir nur an den Urnerkrisenstab bei den grossen Überschwemmungen im Jahre 1987 unter der Leitung von NR Franz Steinegger.

Es ist möglich, dass Frau Sommaruga nicht mit einem Krisenstab zusammenarbeiten kann. Es gibt aber keine speziellen weiblichen Kriterien und Formen eine Krise zu bewältigen. Das Beispiel von Frau Merkel, die herumrudert, dass aus Nidel schon längst Rahm geworden wäre, sollte Frau Sommaruga zeigen, dass es nur die in militärischen Stäben entwickelte Form der Krisenbewältigung gibt. Will das Frau Sommaruga nicht einsehen, so ist sie am falschen Platz. Frauensolidarität würde sich hier zum Schaden unseres Landes auswirken.

Die "SRF"-Tagesschau legt verständlich und nachvollziehbar, gut bildlich dargestellt dar, was ein Krisenstab ist, wie ein Krisenstab sich in diesem Falle zusammensetzt: Chefbeamte von Bund, der Armee, des Grenzwachtkorps, und der Kantone (inkl. Zivilschutz, Polizei) sitzen an einem Tisch, beurteilen die Situation, diskutieren und beschliessen Anträge an die zuständige(n) politische(n) Behörde(n) - Bund und / oder alle oder einzelne Kantone und an die vollziehenden Bundes-Organe - die Armee, das Grenzwachtkorps. So einfach ist das, Frau Sommaruga.

Die Vermutung liegt nahe, dass Frau Sommaruga besondere Solidarität mit der schwer angeschlagenen Frau Merkel empfindet - wiederum, Frau Sommaruga, das mag Ihre private Sicht sein, aber diese darf auf keinen Fall dazu führen, dass sie Ihre Pflicht gegenüber unserem Land, der Schweiz vernachlässigen. Es ist Ihre Pflicht als Bundesrätin für unser Land aufs Beste zu sorgen und vorzusorgen.

**Jede Frau, die fähig ist verantwortungsvoll zu denken - das sind leider weder alle Frauen noch alle Männer - muss erkennen, dass eine Bundesrätin, die dem ganzen Land gegenüber verantwortlich ist, sich nicht von 'Frauensolidarität' leiten lassen darf - sonst versagt sie. und das Land, die Schweiz kommt zu Schaden.**

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