Tele Zueri, Sonntalk, und dabei habe ich nicht mal mitgehört, was über die Frau Widmer und Herrn Brunner gesprochen wurde. Es reichte mir auch sonst bereits.

Eigentlich habe ich nur einen kleinen Teil davon gesehen, aber es war bereits genug, um mir anhören zu müssen, mit welchem Argument Herr Corrado Pardini, SP-Nationalrat Kanton Bern, & Gewerkschafter, versuchte, klarzustellen, dass sich die SVP zuerst zur Offenlegung von Parteispenden zu bekennen hätte, bevor Herr Thomas Matter, SVP-Nationalrat Kanton Zürich & Bankdirektor, der zweite Ansesende, auch nur daran denken sollte, dass sich Linke für eine Offenlegung von Zahlen und Leistungen der Service-Public Zentrale Schweizer Radio+Fernsehen einverstanden erklären könnte, verschwiegen denn eine sachliche Diskussion.

Nun, der werte Herr Pardini hat dabei zwar vergessen, oder zumindest grosszügig übersehen, dass Parteispenden ja nicht über allgemeine Staats-Zwangs-Gebühren finanziert werden, in der Regel, zumindest. Und den roten Herrn Pardini scheint es ja auch nicht zu interessieren, dass seine Wählerschaft, hauptsächlich doch Arbeitnehmer und Beamte, ja auch, als EINZIGE, auch keine Möglichkeit haben, die Beträge wenigstens noch von den Steuern abzuziehen.Wie auch Parlamentarier|innen, die ja auch von Berufs wegen solches konsumieren müssen, Ausnahmen von der Regel sind, abzugslos dafür zahlen zu müssen.

Der Herr Pardini hat mir eigentlich damit ja auch nur erneut bestätigt, dass er offenbar weder ein bis vielleicht ~2'000.- unter dem CH-Mittel angesiedelter, Arbeitnehmer, noch ein sehr sozialer Demokrat ist, oder war, denn als Sozi's noch Sozi's waren, damals, im Marxistisch / Leninistischen Styl, kein einziger Roter hätte für diese Gebühr gestimmt, und dazu solche Leute zum Teufel gejagt, die doch eigentlich nur dafür einstehen, dass man KOLLEGEN beraubt.

Aber zugegeben, damals waren natürlich auch andere Leute, und Parteien, an der Spritze dessen, was dazu auserwählt war, den Knechten im Land mitzuteilen, was mitzuteilen war.

So ändern sich die Zeiten, und aus Knechten wurden Meisterknechte, zum grösseren Teil, wenigstens, oder dann zumindest Diener, Diener des Systems, ja immer schon heissbegehrt.

Wer aber dieses System beschädigen will, oder gar verändern, an welcher Ecke auch immer, der kann sich sicher sein, sich damit das GANZE SYSTEM zum Feind zu machen. Auch wenn es einem, kurzfristig, dafür etwas Konzessionsgeld kostet, aber es verhindert dafür zeitgleich auch, irgendwo vielleicht an SYSTEM-MACHT einzubüssen. Denn sowas wäre fatal...

So einfach ist es doch.
meine ich wenigstens.

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