Mut zur Unmenschlichkeit im Namen der Menschlichkeit. Lösungsansätze der Migrationskrise aus einem offenen Brief an Frau Bundeskanzlerin Merkel.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Die mediale Verarbeitung der derzeitigen Massenbewegung von Menschen nach Europa überfordert unsere menschliche Wahrnehmungsfähigkeit und stellt eine Frage in den Vordergrund – wie ist dieser Wahnsinn noch zu stoppen? Ein pensionierter Generalmajor zeigt Lösungswege auf und fordert u.a. den sofortigen Rücktritt von Bundeskanzlerin Merkel.

Ein totes Kind am Strand und ein Mann an der Grenze
Das Bild des syrischen Knaben Aylan, der mit dem Gesicht im Sand an der griechischen Küste tot aufgefunden wurde, lässt mich nicht mehr los. Meine Tränen rühren möglicherweise daher, dass dieser Bube mit seinen dünnen Beinchen so sehr unserem Sohn Noah gleicht und sogar dieselben Kleider und Schuhe trägt. Dieses Bild hat Millionen Menschen in ähnlicher Weise bewegt und wurde wahrscheinlich zur medialen Triebfeder des Faktors „Menschlichkeit“ in der aktuellen Flüchtlings- und Migrationsdiskussion. Szenenwechsel. Irgendwo in Syrien streckt ein IS-Kämpfer den abgetrennten Kopf eines Mannes triumphierend in die Kamera. Das nächste Bild zeigt, wie derselbe Mann die Grenze nach Oesterreich passiert - als Flüchtling…

Eine fatale Botschaft
„Willkommenskultur“ heisst das Unwort des Jahres 2015. Nein – das ist nicht menschenverachtender Sarkasmus vom rechten politischen Rand, sondern Teil einer nüchternen Analyse der aktuellen Flüchtlingspolitik unseres Nachbarn im Norden. Dort hat Frau Bundeskanzlerin Merkel mit ihren Botschaften, Deutschland sei ein Einwanderungsland und Asylanten seien in Deutschland willkommen, einen wahren Migrations-Sog ausgelöst. Dieser wiederum hat andere EU Staaten unter Zugzwang gebracht haben. De facto bedeutet ihre Forderung nach Quotenverteilung von Migranten an andere Staaten einen illegitimen Eingriff in die Souveränität und das Selbstbestimmungsrecht anderer Staaten.

Unbehelligte Unruhestifter
Auf der anderen Seite hat Frau Merkel es verpasst, die wahren Verursacher der jetzigen Völkerwanderungen in die Verantwortung zu nehmen. Ein grosser Teil der aktuellen „Fluchtbewegungen“ aus dem Mittleren Osten und aus den Staaten rund um das südliche und östliche Mittelmeer gehen auf Systemwechselkriege zurück, welche von den USA, England und Frankreich mit verursacht wurden. Diese haben die Diktatoren in den heute destabilisierten Staaten entmachtet und sie durch Einsatz von Geheimdiensten, Söldnern, Geldzuwendungen und offenen Kriegshandlungen gestürzt. Fast ausnahmslos wurden die früheren Machthaber durch Islamisten ersetzt.

Inflationäre Rassismusvorwürfe
Als Gegenpol zur „Willkommenskultur“ muss der Begriff „Ausländerfeindlichkeit“ herhalten. Darunter fallen nicht nur die verabscheuungswürdigen Angriffe Rechtsradikaler auf Asylunterkünfte, sondern auch die mehr oder weniger differenziert geäusserten Ängste und Sorgen weiter Teile der Bevölkerung. Die Prognose, dass Millionen von Neu-Einwanderern ihre Sitten und ihre Herkommens-Kultur nicht abstreifen werden und dass die Ghetto-Bildung bei einer Zwei-Millionen-Zuwanderung in nur wenigen Jahren unvermeidbar ist, sei fremdenfeindlich und die Befürchtung, dass der etwa 80%-Anteil an Muslimen unter den Migranten unseren Rechts- und Moralliberalismus für dekadent hält und zu „überwinden“ gedenkt, gehrt bereits unter Rassismus.

Exorbitante Kosten…
Zu den direkten Betreuungskosten der Flüchtlinge kommen die Kosten für Unterkunftssanierungen, Dauermieten, Wohnungsbau, Erweiterungen von Schulen, Kitas, Altersheimen und Gefängnissen, sowie der Familienunterhalt, Taschengelder, Gesundheitskosten, Familienzusammenführungen, zusätzliches Personal für Schulen, Kindergärten, Arbeitsverwaltungen, Behörden für Flüchtlinge, Polizei, Übersetzer, Sozialarbeiter, Anwälte, Gerichte, Sprachkurse, Altenheime, etc.. . Auch wenn ein Teil der jüngst Zugewanderten integrationswillig und integrationsfähig ist - gute Beispiele zeigen das - so wird eine Mehrheit der Zugewanderten sich nicht integrieren und nicht integrieren wollen und das verursacht nicht nur materielle Kosten.

…und Parallelgesellschaften
Die öffentlichen Mittel werden nicht für eine völlige Verteilung der Zugewanderten unter die deutsche Bevölkerung reichen. Es wird zu neuen „Sprachkolonien“ und Ghettos führen, in denen sich neben Positivem auch die für uns nicht tolerierbaren Heimatsitten erhalten (z.B. Frauenbeschneidungen, Zwangsverheiratungen, Ehrenmorde, Drogenhandel). Die bisherige Ghettobildung in Deutschland (wie in Frankreich und England) zeigt, dass sich Ghettos oft zu Problemstadtteilen entwickeln, in denen keine Integration mehr stattfindet. Die Mehrheit der Migranten sind Moslems. Viele von Ihnen verachten unsere liberale Lebensart und lehnen sie ab. Sie werden sich aus Überzeugung nicht integrieren und so unseren sozialen Frieden und die innere Sicherheit belasten.

Das Dilemma aushalten
Wir bringen die beiden Bilder von Aylan und dem IS-Mann nicht zusammen – müssen wir auch nicht. Hingegen müssen wir lernen, dass die drohende Massenbewegung von Menschen nach Europa ein noch nie dagewesenes Ausmass erreichen kann, falls die verantwortlichen Politiker dieses (un-)menschliche Dilemma nicht aushalten, ihre humanistischen Überzeugung über den gesunden Menschenverstand stellen und es verpassen, dieser fatalen Entwicklung entschieden entgegenzutreten. Eine der wichtigsten und nachhaltigsten Massnahmen dürfte sein, ein klares Signal in die betroffenen Länder zu senden, dass es keinen Sinn (mehr) macht, mit lausigen Booten unter Lebensgefahr nach Europa zu fahren, weil Asylberechtigte neu ausschliesslich in den Stammländern rekrutiert werden und alle anderen konsequent (wie in Australien bereits auf dem Meer) zurückgeschickt werden. Nur so können weitere Tragödien - wie diejenige von Aylan - verhindert werden.

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