Das Velociraptorsyndrom des Kapitalismus und das Tyrannosaurus Rexsyndrom des Imperialismus.

Ganz nach Darwin: "der Stärkere überlebt", bringt etliche Unternehmer dazu, stärker als anderes sein zu wollen. Diese damit ereichbare Sicherheit, zu überleben, ist Antrieb im Wettbewerb der freien Marktwirtschaft. Und genau hier setzt die Agression als Triebkraft an, um sich eine Vorrangstellung in unserer ékonomie zu sichern. Nicht selten ist das im Titel beschriebene Syndrom in Unternehmen und auf Managementebene evident, wenn nicht nur die Gier, sondern auch das Kämpderische Moment einsetzt.
Denn davon, was mit den Schwächeren geschieht, davon hat Darwin nichts absolutes geschrieben. Und dies erweckt den Anschein, der Schwächere müsse per Definition sterben... dem ist aus formal logischen Gründen jedoch nicht so. Die natürliche Selektion trifft nicht automatisch alle Schwächeren, lediglich einen Teil davon, vielleicht... schon gar nicht in unserer modernen Gesellschaft oder einem Sozialstaat. Und auch nicht in der Natur.
Die Sicherheit zu haben, dass man und das eigene Unternehmen überleben ist sehr verlockend. Und dazu werden viele kapitalistische Grössen zu agressiven, angreiffenden Velociraptoren... Wer möchte schon mit der dauernden Gefahr leben, ausselektioniert zu werden, finanziell, gesundheitlich, sozial? Die breite Masse muss das, denn sie gehört nicht zu den Stärkeren... denoch ist ihr in einem Staate wie der unsere, das primäre Überleben gesichert. Und dazu ist der Sozialstaat gedacht. Der Sozialstaat bietet Schutz vor Auswirkungen der Velociraptoren und Tyrannosaurus Rex Syndromen.

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