Jetzt müssen alle in die Hände spucken, fertig lustig!

Nichts ist so starr wie die Vergangenheit. Wir können die Geschichte und Erinnerungen nicht ausradieren, es gibt auch keinen Zauberstab mit dem alle Probleme über Nacht gelöst werden können. Die Welt dreht sich zu schnell um für die nächsten 100, ja sogar 10 Jahren planen zu wollen. Die Leistungserbringer in Europa sind am Anschlag. Mit immer weniger Leistungserbringer muss immer mehr erwirtschaftet werden, nach oben für die Shareholders und nach unten für die, die in unserer Gesellschaft nicht teilnehmen können oder wollen, um sie auf dem gleichen Stand zu halten, damit der soziale Frieden erhalten bleibt. Ich sehe die globale Gesellschaft auf eine Zukunft wie in Mad Max zurasen, doch hätte ich lieber, wenn wir Richtung Star Trek gehen würden. Mit der Digitalisierung hat die Menschheit zum ersten Mal die Möglichkeit die globale Geschichte und Gegenwart real und für alle zugänglich zu machen, ohne Interpretationsspielraum von irgendwelchen „Auserwählten“. Es gilt nun, die Diskrepanz des Wissens und der Information anzugleichen, ohne dass die gleichen Fehler aus der Geschichte, sei es Krieg oder Konsum, wiederholt werden. Somit könnte ein globaler Gemeinsinn für die Zukunft unserer Kinder, der Tieren, der Umwelt entstehen, sowie neue Gruppierungen ohne nationalstaatlichen oder religiösen Einschränkungen. Die Jungen sind bereit, und leben es schon. Ich empfehle dazu europäische Castingshows und Reality TV. In einer Sendung „Standpunkte“ hat ein Professor gesagt, dass er die Streitfähigkeit bei den Jungen vermisst, alle seien immer so lieb zueinander. Ja, das ist gut so. Alle sind mit dem Krieg aufgewachsen, viele davon am eigenen Leib erlebt. Der Krieg und die Existenzangst sind real und global. Dass die Jungen kein Interesse haben an der heutigen Politik mit den alten Strukturen ist vernünftig, sie erscheinen mir oft als erwachsener und verantwortungsbewusster als manche Eltern.

Das Leben ist kurz und die verfügbare Lebenszeit will geplant und organisiert werden, um ein möglichst erfülltes und schönes Leben geniessen zu können, falls wir dazu noch berechtigt sind. Dazu braucht es die Sicherung der Grundbedürfnisse für alle, und das, auf wenigstens eine Generation, also 30 Jahren. Heute ist das in keinem Land, mit keiner Politik und keiner Wirtschaft mehr möglich. Die Topshots aus Politik und Wirtschaft wären dafür verantwortlich, für das erhalten sie auch ihre vergoldeten Swimmingpools und rosaroten Porsches. Wissen, Leistung, Talent, ja sogar die gute Laune von Mutternatur sollen und müssen sich für alle monetär lohnen. Fairer Deal, oder? Heute ist weder die führende Politik noch die führende Wirtschaft fair, und die Gesellschaft ist in deren System eingesperrt, um anständig, resp. gewohnheitsüblich überleben zu können oder eben nicht. Niemand kann was dafür wo er/sie geboren wird. Nicht mal den freien Willen zu einem erträglichen Freitod, wenn die individuelle Lebensqualität nicht mehr stimmt, ist uns gegönnt, es muss mit dem medizinischen physischen Lebenserhaltungsprozess noch möglichst viel Geld gescheffelt werden oder das Individuum, wenn der Mut zum Suizid fehlt, wird mit Staatsgewalt auf der untersten Stufe am Leben erhalten, und die Folgeprobleme wie Alkoholismus und Verelendung scheinheilig mit Seidenmalerei und Gruppenkochen behandelt, damit sie möglichst lang leben, und die Psychofritzen und –tussis sowie die Sozialindustrie ihre Pfründe kriegen. Wo bleibt die Ethik, wo die Menschenwürde, das Recht auf Gewohnheit und wo die Dankbarkeit für bisher Geleistetes an und von Wirtschaft und Staat?

Heute gibt es so viel Geld, dass es nur noch für die Wahl der Elemente zur Lebensgestaltung dient. Was fehlt ist das Wissen und die Leistung damit das Geld wieder einen Wert hat.

Die Single-Gesellschaft gehört im 21. Jhdt. zum Megatrend. Dies ist eine übergeordnete, neutrale und globale Gruppierung, wie so vieles, unabhängig zu den bisherigen Gruppierungen in Nationalstaaten, Religion, Alter, Geschlecht usw. Dazu braucht es neue Wohn- Ernährungs- und Beschäftigungsformen.

Nutzen wir die Synergien mit den Bedürfnissen der Flüchtlinge in dem die Schwachen unterstützt werden und die Starken belohnt mit ganz vielen Graustufen dazwischen.
Die Komplexität des Lebens überfordert viele Menschen. Gerade Flüchtlinge, Alte und Kranke Menschen sind ein Mehrfaches belastet von den alltäglichen, administrativen und finanziellen Pflichten, die sie oft nicht alleine bewältigen können, und dafür viel Geld, oft von den Steuerzahler, aufgewendet werden muss, resp. dass sie alleine gelassen werden.

Nutzen wir den Flüchtlingsansturm für die Veränderung. Wer anders als die Schweizer hätten die Voraussetzungen das gesellschaftliche Zusammenleben so zu organisieren, dass alle ein Zahnrad im Uhrwerk sein dürfen?

Es braucht die Leistung von allen! Es ist nicht möglich, dass die heutigen Leistungserbringer noch mehr Leistung erbringen müssen, um unseren Lebensstandard für Menschen bereitzustellen ohne deren Mithilfe, im Gegenteil, oft machen sie es uns noch schwerer mit ihren Ansprüchen. Der Welthunger wäre schon lange Geschichte, wenn die Geburtenraten nicht explodiert wären, sind und werden.

Dazu habe ich folgende Ideen:

Global Hotspots

Unterbringung

Generell müssen die Flüchtlinge beim Unterhalt, Betrieb und Aufbau ihres Unterhalts beitragen, wenn möglich ganz bestreiten. Dies bedarf eine Organisation und Führung der Arbeiten. Dafür braucht es Menschen aus den Fluchtländern, die im min. in English kommunizieren können, noch besser, wären schon ansässige anerkannte Flüchtlinge, die auch eine EU Landessprache können. Sie müssen Verantwortung für ihre Landsleute und ihre Situation übernehmen. In Begleitung und Unterstützung dazu einheimische Fachkräfte, wenn nötig 1:1 Betreuung.

Jedes Schengen Land sollte eine entsprechende Anzahl, gerechnet auf die verfügbaren Flächen, Infrastruktur, Finanzielle- und Leistungsressourcen, Hotspots errichten.
Jedes Land könnte 1 % ihrer Landesfläche für Hotspots für 30 Jahre zur Verfügung stellen. Ist der Flächenbedarf nicht realisierbar, könnte das Land, diese mit der Finanzierung der Differenz der Fläche in einem anderen Land ausgleichen. Es muss eine Berechnung der Lasten gemacht werden, und die Kosten gedeckelt werden. Die Bevölkerung von armen Schengen Länder könnte den gleichzeitigen Ausbau und Verbesserung ihrer Infrastrukturen für die Lokalbevölkerung angeboten werden. Sämtliche Kosten für die Flüchtlinge müssen ausserhalb unserer Sozial- und Krankenversicherungen finanziert werden.

Es gibt schon einige, für die seriellen Produktion, geeignete Modulbausysteme resp. Desaster Housing, die noch perfektioniert und mit denen täglich viele Wohnungen erstellt werden können. Wichtig wäre es die individuelle Privatsphäre mit genügend Grün zu gewährleisten. Es genügt für eine Generation zu planen, die Gebäude sollten flexible sein, und müssen nicht 100 Jahre standhalten. Vereinfachte Baugesetze für diese Siedlungen sind unabdingbar. Generell sollte die Aufenthaltsdauer der Flüchtlinge in einem Hotspot ausserhalb ihrer Herkunftsregion max. 5 Jahre betragen, danach werden sie mit ihren erworbenen Fähigkeiten für neue Hotspots im Aufbau weitergegeben, sei es auch vorläufig im Schengen Raum. So entsteht eine Fluktuation, mit dem Ziel, dass sie die Fähigkeiten erwerben, Hotspots in ihren Heimatländern zu organisieren, errichten, betreiben und unterhalten. Sie erhalten dadurch Perspektiven sich weiterzuentwickeln und aufzusteigen. Die Massenzuwanderung mit ihren Ansprüchen an ihre eigene Vorstellung des perfekten Lebens grenzt an Erpressung. Der Schweizer Steuerzahler ist weder verantwortlich noch verpflichtet den Flüchtlingen alles bereitstellen zu müssen, und ihnen ihre privaten Lebensvorstellungen zu finanzieren. Ich erachte es als sehr wichtig für die Lokalbevölkerung und den Frieden in Europa, das ihr Alltag und ihre Lebensweise nicht durch die Lebensweise der Flüchtlinge beeinträchtigt und ggf. bestimmt wird. Dies soll jeder für sich entscheiden dürfen, in wie weit sie sich mit den Flüchtlinge engagieren wollen. Den Erhalt des Aufbaus der Schweiz von unseren Vorfahren sowie die Weiterentwicklung von unseren Kindern auf ihrem Niveau muss durch den Staat resp. der Politik sichergestellt werden.

Wichtig ist es auch, dass keine Kultur in einem Hotspot übervertreten ist. Die Hotspots dienen zur Deckung der Grundbedürfnisse aller die nicht im Wirtschaftssystem teilhaben können. Es darf keine Machtstellung irgendeiner nationalstaatlichen Gruppe geben. Wenn sie nationalstaatlich leben wollen, sollen sie in ihre Heimatländer. Sie müssen auf der ganzen Welt global und neutral bleiben, jeder Mensch muss akzeptiert werden.

Die Flüchtlinge erwarten von Europa ihnen zu helfen. Im Gegenzug muss Europa ihre Kapazitätsgrenzen aufzeigen und Forderungen für die Hilfestellung definieren, resp. einen klaren Regelkatalog des Zusammenlebens erstellen damit es funktioniert. Individuelle Lebensvorstellungen von den Migranten müssen selbst erarbeitet und finanziert werden, vor allem in Bezug auf die Anzahl Kinder. Europa muss das Recht haben, Menschen, die sich der Mithilfe verweigern, sich nicht an die Rechtsordnung halten, Gewalt oder Macht jeglicher Art ausüben oder auf irgend eine Weise das friedliche Zusammenleben hindern, von der Gesellschaft der global Hotspots ausgeschlossen zu werden und in ihr Heimatland zurückgeführt oder aber von den Privilegien der leistenden Gesellschaft ausgeschlossen zu werden, sprich eine geschlossene Anlage in den Bergen. Europa würde wohl noch heute in Trümmern liegen, wenn, wie heute, alle das Leben lang Trauma therapiert wurden wären. Das Leben in Westeuropa ist ein Privileg. Die Regeln müssen mit aller Vehemenz durchgesetzt werden. Die Menschen, die nicht fähig sind ihr Überleben selbst zu organisieren brauchen einen Rahmen in dem sie gebraucht werden und sich frei bewegen können. Besser als jede Psychotherapie.

Ziel wäre es mögliche Standorte in Afrika und Arabien zu eruieren und Starter Kits für alle Bereiche der Grundbedürfnisse zu entwickeln die einem Team mitgegeben werden können um in der Heimat der Flüchtlingen Hotspots aufzubauen und zu betreiben. Dazu gehören auch Dienstleistungen wie Internet und Telekommunikation. Am besten als Agglomeration zu den Grossstädten in ihren Ländern, damit an die vorhandene Infrastruktur angebaut werden kann und die Logistik und Sicherheit am besten gewährleistet werden kann.

Länder die sich der Erstellung von Hotspots verweigern, sollten sanktioniert werden. Keine Aufenthaltsrechte für die Führungselite und ihre Angehörigen. Auch ihre Kinder dürften nicht mehr in Europa studieren und sollten von den Annehmlichkeiten des westlichen Lebens ausgeschlossen werden. Machen wir da die Grenzen dicht. Alle Bankkonten werden gekündigt. Alle wirtschaftlichen Transaktionen seitens Firmen in Europa und einem der Länder aus denen Flüchtlinge in Europa aufgenommen wurden, werden in allen beteiligten Ländern transparent mit allen Geldflüssen publiziert und müssen die Aufteilung der Geldmengen aufzeigen. Limitierte Gewinnmargen für alle. Pflicht zur Implementierung eines Steuersystems und gerechte Arbeitsbedingungen.