Jetzt müssen alle in die Hände spucken, fertig lustig!

Nichts ist so starr wie die Vergangenheit. Wir können die Geschichte und Erinnerungen nicht ausradieren, es gibt auch keinen Zauberstab mit dem alle Probleme über Nacht gelöst werden können. Die Welt dreht sich zu schnell um für die nächsten 100, ja sogar 10 Jahren planen zu wollen. Die Leistungserbringer in Europa sind am Anschlag. Mit immer weniger Leistungserbringer muss immer mehr erwirtschaftet werden, nach oben für die Shareholders und nach unten für die, die in unserer Gesellschaft nicht teilnehmen können oder wollen, um sie auf dem gleichen Stand zu halten, damit der soziale Frieden erhalten bleibt. Ich sehe die globale Gesellschaft auf eine Zukunft wie in Mad Max zurasen, doch hätte ich lieber, wenn wir Richtung Star Trek gehen würden. Mit der Digitalisierung hat die Menschheit zum ersten Mal die Möglichkeit die globale Geschichte und Gegenwart real und für alle zugänglich zu machen, ohne Interpretationsspielraum von irgendwelchen „Auserwählten“. Es gilt nun, die Diskrepanz des Wissens und der Information anzugleichen, ohne dass die gleichen Fehler aus der Geschichte, sei es Krieg oder Konsum, wiederholt werden. Somit könnte ein globaler Gemeinsinn für die Zukunft unserer Kinder, der Tieren, der Umwelt entstehen, sowie neue Gruppierungen ohne nationalstaatlichen oder religiösen Einschränkungen. Die Jungen sind bereit, und leben es schon. Ich empfehle dazu europäische Castingshows und Reality TV. In einer Sendung „Standpunkte“ hat ein Professor gesagt, dass er die Streitfähigkeit bei den Jungen vermisst, alle seien immer so lieb zueinander. Ja, das ist gut so. Alle sind mit dem Krieg aufgewachsen, viele davon am eigenen Leib erlebt. Der Krieg und die Existenzangst sind real und global. Dass die Jungen kein Interesse haben an der heutigen Politik mit den alten Strukturen ist vernünftig, sie erscheinen mir oft als erwachsener und verantwortungsbewusster als manche Eltern.

Das Leben ist kurz und die verfügbare Lebenszeit will geplant und organisiert werden, um ein möglichst erfülltes und schönes Leben geniessen zu können, falls wir dazu noch berechtigt sind. Dazu braucht es die Sicherung der Grundbedürfnisse für alle, und das, auf wenigstens eine Generation, also 30 Jahren. Heute ist das in keinem Land, mit keiner Politik und keiner Wirtschaft mehr möglich. Die Topshots aus Politik und Wirtschaft wären dafür verantwortlich, für das erhalten sie auch ihre vergoldeten Swimmingpools und rosaroten Porsches. Wissen, Leistung, Talent, ja sogar die gute Laune von Mutternatur sollen und müssen sich für alle monetär lohnen. Fairer Deal, oder? Heute ist weder die führende Politik noch die führende Wirtschaft fair, und die Gesellschaft ist in deren System eingesperrt, um anständig, resp. gewohnheitsüblich überleben zu können oder eben nicht. Niemand kann was dafür wo er/sie geboren wird. Nicht mal den freien Willen zu einem erträglichen Freitod, wenn die individuelle Lebensqualität nicht mehr stimmt, ist uns gegönnt, es muss mit dem medizinischen physischen Lebenserhaltungsprozess noch möglichst viel Geld gescheffelt werden oder das Individuum, wenn der Mut zum Suizid fehlt, wird mit Staatsgewalt auf der untersten Stufe am Leben erhalten, und die Folgeprobleme wie Alkoholismus und Verelendung scheinheilig mit Seidenmalerei und Gruppenkochen behandelt, damit sie möglichst lang leben, und die Psychofritzen und –tussis sowie die Sozialindustrie ihre Pfründe kriegen. Wo bleibt die Ethik, wo die Menschenwürde, das Recht auf Gewohnheit und wo die Dankbarkeit für bisher Geleistetes an und von Wirtschaft und Staat?

Heute gibt es so viel Geld, dass es nur noch für die Wahl der Elemente zur Lebensgestaltung dient. Was fehlt ist das Wissen und die Leistung damit das Geld wieder einen Wert hat.

Die Single-Gesellschaft gehört im 21. Jhdt. zum Megatrend. Dies ist eine übergeordnete, neutrale und globale Gruppierung, wie so vieles, unabhängig zu den bisherigen Gruppierungen in Nationalstaaten, Religion, Alter, Geschlecht usw. Dazu braucht es neue Wohn- Ernährungs- und Beschäftigungsformen.

Nutzen wir die Synergien mit den Bedürfnissen der Flüchtlinge in dem die Schwachen unterstützt werden und die Starken belohnt mit ganz vielen Graustufen dazwischen.
Die Komplexität des Lebens überfordert viele Menschen. Gerade Flüchtlinge, Alte und Kranke Menschen sind ein Mehrfaches belastet von den alltäglichen, administrativen und finanziellen Pflichten, die sie oft nicht alleine bewältigen können, und dafür viel Geld, oft von den Steuerzahler, aufgewendet werden muss, resp. dass sie alleine gelassen werden.

Nutzen wir den Flüchtlingsansturm für die Veränderung. Wer anders als die Schweizer hätten die Voraussetzungen das gesellschaftliche Zusammenleben so zu organisieren, dass alle ein Zahnrad im Uhrwerk sein dürfen?

Es braucht die Leistung von allen! Es ist nicht möglich, dass die heutigen Leistungserbringer noch mehr Leistung erbringen müssen, um unseren Lebensstandard für Menschen bereitzustellen ohne deren Mithilfe, im Gegenteil, oft machen sie es uns noch schwerer mit ihren Ansprüchen. Der Welthunger wäre schon lange Geschichte, wenn die Geburtenraten nicht explodiert wären, sind und werden.

Dazu habe ich folgende Ideen:

Global Hotspots

Unterbringung

Generell müssen die Flüchtlinge beim Unterhalt, Betrieb und Aufbau ihres Unterhalts beitragen, wenn möglich ganz bestreiten. Dies bedarf eine Organisation und Führung der Arbeiten. Dafür braucht es Menschen aus den Fluchtländern, die im min. in English kommunizieren können, noch besser, wären schon ansässige anerkannte Flüchtlinge, die auch eine EU Landessprache können. Sie müssen Verantwortung für ihre Landsleute und ihre Situation übernehmen. In Begleitung und Unterstützung dazu einheimische Fachkräfte, wenn nötig 1:1 Betreuung.

Jedes Schengen Land sollte eine entsprechende Anzahl, gerechnet auf die verfügbaren Flächen, Infrastruktur, Finanzielle- und Leistungsressourcen, Hotspots errichten.
Jedes Land könnte 1 % ihrer Landesfläche für Hotspots für 30 Jahre zur Verfügung stellen. Ist der Flächenbedarf nicht realisierbar, könnte das Land, diese mit der Finanzierung der Differenz der Fläche in einem anderen Land ausgleichen. Es muss eine Berechnung der Lasten gemacht werden, und die Kosten gedeckelt werden. Die Bevölkerung von armen Schengen Länder könnte den gleichzeitigen Ausbau und Verbesserung ihrer Infrastrukturen für die Lokalbevölkerung angeboten werden. Sämtliche Kosten für die Flüchtlinge müssen ausserhalb unserer Sozial- und Krankenversicherungen finanziert werden.

Es gibt schon einige, für die seriellen Produktion, geeignete Modulbausysteme resp. Desaster Housing, die noch perfektioniert und mit denen täglich viele Wohnungen erstellt werden können. Wichtig wäre es die individuelle Privatsphäre mit genügend Grün zu gewährleisten. Es genügt für eine Generation zu planen, die Gebäude sollten flexible sein, und müssen nicht 100 Jahre standhalten. Vereinfachte Baugesetze für diese Siedlungen sind unabdingbar. Generell sollte die Aufenthaltsdauer der Flüchtlinge in einem Hotspot ausserhalb ihrer Herkunftsregion max. 5 Jahre betragen, danach werden sie mit ihren erworbenen Fähigkeiten für neue Hotspots im Aufbau weitergegeben, sei es auch vorläufig im Schengen Raum. So entsteht eine Fluktuation, mit dem Ziel, dass sie die Fähigkeiten erwerben, Hotspots in ihren Heimatländern zu organisieren, errichten, betreiben und unterhalten. Sie erhalten dadurch Perspektiven sich weiterzuentwickeln und aufzusteigen. Die Massenzuwanderung mit ihren Ansprüchen an ihre eigene Vorstellung des perfekten Lebens grenzt an Erpressung. Der Schweizer Steuerzahler ist weder verantwortlich noch verpflichtet den Flüchtlingen alles bereitstellen zu müssen, und ihnen ihre privaten Lebensvorstellungen zu finanzieren. Ich erachte es als sehr wichtig für die Lokalbevölkerung und den Frieden in Europa, das ihr Alltag und ihre Lebensweise nicht durch die Lebensweise der Flüchtlinge beeinträchtigt und ggf. bestimmt wird. Dies soll jeder für sich entscheiden dürfen, in wie weit sie sich mit den Flüchtlinge engagieren wollen. Den Erhalt des Aufbaus der Schweiz von unseren Vorfahren sowie die Weiterentwicklung von unseren Kindern auf ihrem Niveau muss durch den Staat resp. der Politik sichergestellt werden.

Wichtig ist es auch, dass keine Kultur in einem Hotspot übervertreten ist. Die Hotspots dienen zur Deckung der Grundbedürfnisse aller die nicht im Wirtschaftssystem teilhaben können. Es darf keine Machtstellung irgendeiner nationalstaatlichen Gruppe geben. Wenn sie nationalstaatlich leben wollen, sollen sie in ihre Heimatländer. Sie müssen auf der ganzen Welt global und neutral bleiben, jeder Mensch muss akzeptiert werden.

Die Flüchtlinge erwarten von Europa ihnen zu helfen. Im Gegenzug muss Europa ihre Kapazitätsgrenzen aufzeigen und Forderungen für die Hilfestellung definieren, resp. einen klaren Regelkatalog des Zusammenlebens erstellen damit es funktioniert. Individuelle Lebensvorstellungen von den Migranten müssen selbst erarbeitet und finanziert werden, vor allem in Bezug auf die Anzahl Kinder. Europa muss das Recht haben, Menschen, die sich der Mithilfe verweigern, sich nicht an die Rechtsordnung halten, Gewalt oder Macht jeglicher Art ausüben oder auf irgend eine Weise das friedliche Zusammenleben hindern, von der Gesellschaft der global Hotspots ausgeschlossen zu werden und in ihr Heimatland zurückgeführt oder aber von den Privilegien der leistenden Gesellschaft ausgeschlossen zu werden, sprich eine geschlossene Anlage in den Bergen. Europa würde wohl noch heute in Trümmern liegen, wenn, wie heute, alle das Leben lang Trauma therapiert wurden wären. Das Leben in Westeuropa ist ein Privileg. Die Regeln müssen mit aller Vehemenz durchgesetzt werden. Die Menschen, die nicht fähig sind ihr Überleben selbst zu organisieren brauchen einen Rahmen in dem sie gebraucht werden und sich frei bewegen können. Besser als jede Psychotherapie.

Ziel wäre es mögliche Standorte in Afrika und Arabien zu eruieren und Starter Kits für alle Bereiche der Grundbedürfnisse zu entwickeln die einem Team mitgegeben werden können um in der Heimat der Flüchtlingen Hotspots aufzubauen und zu betreiben. Dazu gehören auch Dienstleistungen wie Internet und Telekommunikation. Am besten als Agglomeration zu den Grossstädten in ihren Ländern, damit an die vorhandene Infrastruktur angebaut werden kann und die Logistik und Sicherheit am besten gewährleistet werden kann.

Länder die sich der Erstellung von Hotspots verweigern, sollten sanktioniert werden. Keine Aufenthaltsrechte für die Führungselite und ihre Angehörigen. Auch ihre Kinder dürften nicht mehr in Europa studieren und sollten von den Annehmlichkeiten des westlichen Lebens ausgeschlossen werden. Machen wir da die Grenzen dicht. Alle Bankkonten werden gekündigt. Alle wirtschaftlichen Transaktionen seitens Firmen in Europa und einem der Länder aus denen Flüchtlinge in Europa aufgenommen wurden, werden in allen beteiligten Ländern transparent mit allen Geldflüssen publiziert und müssen die Aufteilung der Geldmengen aufzeigen. Limitierte Gewinnmargen für alle. Pflicht zur Implementierung eines Steuersystems und gerechte Arbeitsbedingungen. Keine Entwicklungshilfe. Kurz, Null Geld.

Die Jungen wollen urban leben, und nicht in ihre Dörfer zurück. Es bringt auch nichts, ihnen Geld zu geben, damit sie zu Hause ein kleines Geschäft öffnen können. Auch sie sind im 21. Jhdt. angekommen.

Ausbau EURODAC Datenbank mit folgenden Information

  • Alter
  • Bildung
  • Herkunft (damit Schengenweit Gruppen gebildet werden können, die gezielt eingesetzt und weitergebildet werden können für den Hotspot Aufbau in ihrer Region)
  • Familienmitglieder und deren Aufenthaltsort (Koordination Familienzusammenführung in den Hotspots)
  • Gesundheitszustand (selbst eingeschätzt)

Dafür keine Fingerabdrücke.

Wissenstests

  • Standardtests (multiple choice) in allen benötigen Sprachen um das Wissen auf Grundschulstufe zu eruieren, weiterführende Fachbezogene Tests für die, die den ersten Test bestehen. Ein- und Aufteilung in und an die Hotspots werden individuell nach Fähigkeiten im ganzen Schengen Raum zusammengestellt, so dass jeder Hotspot ein Leading Team aus Flüchtlingen hat.

Schengen Jobportal

Lead „global Hotspots“

Bildung und Leistung müssen sich lohnen. So werden die Fähigsten privilegiert behandelt und erhalten als erste eine individuelle Unterbringung. Die Flüchtlinge sollten in ihrem Fachgebiet durch lokale Fachkräfte, Firmen und Bildungsinstitutionen begleitet und weitergebildet werden.

  • Ärtze und anderes Gesundheitspersonal sollten ein Behandlungskatalog erhalten, damit sie ihre Landleute selbst behandeln können, und mit speziellen Kursen weitergebildet, um die medizinischen Zentren mit einem Basisangebot das den grössten Bedarf deckt, in ihren Heimatländern selbstständig zu führen. Mitarbeit bei definieren der Starter Kits.

-LeherInnen die Kinder der Flüchtlinge sollten in ihrer Landessprache und English angemessen zu ihrer Vorbildung und physischer- und psychischer Zustand unterrichtet werden können. Gemeinsame Projektwochen mit den Regelschulen der Umgebung oder auch gemeinsamer Sport-, Musik- und Kunstunterricht. Gemeinsame Standards für die „globalen Schulen“ können mit Fachpersonen erstellt werden.

  • Handwerker aller Art

  • Küchenchefs und –personal

  • IT Fachleute

  • Admin. Fachleute

  • Übersetzer

Hotspot Jobs

Nach den Ergebnissen der Basistests werden die Leute für die alltäglichen Arbeiten nach ihren Fähigkeiten und Weiterbildungspotenzial eingesetzt. Viele von ihnen werden nicht in der Lage sein 8 Std. am Tag zu arbeiten. Daher sollen die Arbeitsprozesse in kleinen Einheiten à 2 – 3 Std. aufgeteilt werden. Im Vordergrund stehen Verantwortung übernehmen, Verlässlichkeit, Vertrauenswürdigkeit, Bildungsförderung

z.B.

  • Waschkücheaufsicht
    Die AnwärterInnen erhalten eine Schulung wie welche Waschmaschine zu bedienen ist, sie sind verantwortlich, dass die Benutzer die Waschmaschinen richtig nutzen und sauber hinterlassen, sorgen für Ordnung und beantworten Fragen. Nach Möglichkeit betreuen sie das Reservierungstool der Waschzeiten.

  • Toiletten- und Duschenaufsicht, Kontrolle, dass die Leute die Anlagen sauber hinterlassen und nicht 2 Std. duschen.

Ziel wäre es, dass es solche Aufgaben nach einer gewissen Zeit nicht mehr braucht, und die Menschen dafür eine Selbstverständlichkeit entwickeln. Für Analphabeten sollte generell Anleitung Apps entwickelt werden, die sie anhand von Bilder und Sprachwiedergaben bedienen können. Die x Milliarden Menschen, die damit Smartphones bedienen könnten sollte die Wirtschaft auch interessieren.

Ansonsten braucht es alle Berufsfelder, die wir auch haben, vom Schreiner zum Coiffeur, vom Koch zum Schneider, warum nicht die schönsten Afghanteppiche aus dem Emmental?

Wir könnten z.B von den Schreiner- , Design- und Materialwissenschaftsstudenten in Zusammenarbeit mit geeigneten Flüchtlinge Pläne für Inneneinrichtungen für die Hotspot-Wohnungen erstellen lassen, und die Produktion auf alle Schreinerwerkstätten verteilen, die sich freiwillig melden, mit der Bedingung, dass min. ein Flüchtling der heute in der Soz lebt eine spezifische Lehre zur Herstellung der Möbel beschäftigt. Sein Lohn wird aus dem Flüchtlingstopf bezahlt, dafür investiert der Schreiner seine Zeit.

Ein solches Modell kann für alle Berufsgruppen angewendet werden, auch in Bezug auf die fachlichen Wortschätzen in den Übersetzungsapps.

50+ Jobs

Jobs for the bored-out, burned-out and wasted. Ich finde es einen Hohn, dass Menschen die für die Schweiz meist über 30 Jahre geschuftet haben von der Wirtschaft und vom Staat so fallen gelassen werden. Alles, oft vom Mund, Angespartes aufbrauchen müssen um dann in schlimmeren Verhältnisse leben zu müssen als viele Migranten, die mit der Zeugung von x Kinder horrende Kosten verursachen und einfach immer grössere Wohnungen und mehr Geld kriegen. Wo bleibt da das Recht auf Gewohnheit? Sozialhilfe müsste an die Steuerjahre und dem Steuersubtrat gekoppelt werden. Die Firmen die die 50 + entlassen haben, müssten im Minimum die gesamten Beiträge an AHV und PK weiterzahlen müssen, bis die Person eine neue Stelle gefunden hat oder dann bis zur Pensionierung.

Viele 50+ wären gerne bereit und wären auch fähig sich für die Flüchtlinge einzusetzen. Ihre Kapazitäten sollten genutzt werden, viele von ihnen haben „Multipass“ Fähigkeiten, mit denen sie verschiedentlichste Leistungslöcher stopfen können. Sie können für die Wirtschaft, also meist ihren heutigen Arbeitsgeber, noch Teilzeit arbeiten und ihre spezifischen Kenntnisse zur Verfügung stellen, dafür gibt es mehr Stellenprozente in gutbezahlten Jobs für die Jungen, die ihr frisches Wissen und noch grosse Energie einsetzen können. Eine Win-win-win Situation.

Zusammen mit dem Arbeitgeber und dem Staat können dann individuelle Finanzierungspläne anhand der finanzielle Lage des 50+, Teilzeitpensum in der Wirtschaft und Anzahl Arbeitsstunden für die Flüchtlinge eine Rente gerechnet werden. Eine Rechnung für ca. 30 Jahren. In Bern gab es einmal eine Genossenschaft für Eigentum auf Zeit. Die wäre eine gute Lösung, Quartiere in, oder in der Nähe, der Hotspots einzurichten. Gerne auch mit den Modulbauten. Die Solidarität unter den 50+ wäre sicher gross um einen Ausgleich zu schaffen, so dass alle eine Wohnung bezahlen könnten. Monatliche Wohnkosten in % zur Rente und Eigenkapital.

Warum es bei der Flüchtlingsbetreuung nur für Akademiker bezahlte Jobs gibt ist mir ein Rätsel. Für diese Aufgaben können wir genauso gute, wenn nicht bessere „Super Nannys“ sein. Warum wird nicht während dem Ramadan ein gemeinsames Abendessen für alle und mit der Mithilfe von allen organisiert? Gerade die jungen, muslimischen Männer hätten wohl vor einer älteren Frau mit viel Lebenserfahrung und Haaren auf Zähnen mehr Respekt als vor jungen Frauen.

Jobs für Sozialhilfebezüger

Die Sozialhilfe sollte für unter 50-jährigen auf max. 2 Jahre begrenzt werden. Mit der ALV ergibt das gut 3 Jahre. Diese sind mehr als genug um sich neu zu orientieren. Wenn es jemand in dieser Zeit nicht schafft, schafft er es nach mehr Zeit auch nicht. Diese Menschen sollten auch in die Hotspots integriert werden, und darin Aufgaben übernehmen. Junge sollten sofort und ohne Sozialhilfe in die Hotspots zugeteilt werden.

Es gibt so viele Menschen und vor allem Familien, Frauen und Kinder, die unter dem monetären Stress leiden und oftmals deswegen auch häusliche Gewalt erleben müssen. Die finanzielle Situation der Familie aus Flaach war auch der Auslöser für die Tragödie. Gerade in muslimischen Familien, brauchen die Männer das meiste Geld für sich. Viele Menschen können nicht mit der administrativen und organisatorischen Komplexität des Lebens umgehen. Gerade die Steuerbehörden und das Betreibungsamt sind die ersten, die finanzielle Probleme bemerken, und sich masslos am Elend der Menschen bereichern, bis sie am Boden liegen und zum Sozialfall werden, kriminell oder die Sache mit dem Tod lösen. Sie sollten beide z.B. beim 2. Jahr wenn die die Steuererklärung nicht eingereicht wurde und Steuerschulden des letzten Jahres noch vorhanden sind, oder bei der ersten Betreibung, einen Coach zur Verfügung stellen, der in einem persönlichen Gespräch die finanzielle Lage der Person analysiert und ihnen hilft und begleitet am Anfang aus der Schuldenspirale zu kommen. Die Schuldenberatung hilft nicht wirklich bei der Abnahme der Arbeit und vor allem zu spät. Es ist unfair, dass Flüchtlinge in allen Belangen auch mit Haushaltshilfe, Einkaufshilfe und was auch immer für Hilfe immer unterstützt werden, wofür ich noch Steuern zahle, aber ein Leistungserbringer wird ignoriert bis er am Boden liegt resp. zwangsweise in die Soz gedrängt wird.

Keine Sozialhilfe mehr für Migranten. Generell müssten ja die Aufenthaltsbewilligungen von EU Migranten nicht mehr erneuert werden. Dies wird m.E. nicht eingehalten. Weiter frage ich mich wie eine Türkin mit 4 Kinder und seit 9 Jahre von der Soz lebt, und trotz Aufdeckens des Falles immer noch in der CH ist und weiter von der Soz. lebt, oder der Fall Jeton G. Dies mögen nur in der Boulevard Presse Einzelfälle sein. Gemäss BfS leben aus den EU28 Staaten in 2013 38‘656 in der Soz, sogar 333 aus den USA, 6821 aus Lateinamerika. Nein, das geht nicht. Danach erhalten sie AHV und EL, und, und, und, bis sie sterben hat der Steuerzahler wohl um die Million wenn nicht mehr für jeden einzelnen bezahlt. Nein!

Sozialhilfe sollten nur Steuerzahler erhalten, genauso, sollten nur die, die mit Lohnprozente über 20 Jahre in die AHV bezahlt haben eine AHV Rente erhalten. Nicht CH Bürger sollten eine einmalige Auszahlung erhalten und das Land verlassen müssen, falls sie EL beanspruchen würden. Es sollte auch ein Einbürgerungsmoratorium von min. 10 Jahre geben.

Weiter sollte via PFZ nur die Arbeitnehmer zugelassen werden, die ein positives Steuersubstrat erzeugen. Es kann nicht sein, dass ein Hilfsarbeiter nach dem Familiennachzug, oder Zeugung von x Kinder, Anspruch auf KK Prämienverbilligung, etc. hat und keine Steuern zahlt. Ein Kind in der Primarschule kostet den Steuerzahler 1‘000/Monat und es sind nicht nur die Kosten. Dann soll gefälligst die Wirtschaft die Differenz für sein Billigpersonal tragen und nicht die Allgemeinheit.

Betreutes Wohnen für 70+

Oft fehlt es nur an Wenigem, damit ältere Menschen noch alleine leben können. Oft sind sie auch von Alterseinsamkeit betroffen. In der Gassenküche für Sanspapiers in Lausanne gehen die Alten mittagessen, nicht wegen dem Geld, sondern damit sie in Gesellschaft sind. Flüchtlinge können angelernt werden, damit sie die Differenzen im Haushalt übernehmen können, und sie an den Mittagstisch begleiten.

Ernährung

In den Hotspots sollten hauptsächlich Grossküchen die Nahrung bereitstellen. Sie sollten den täglichen Foodwaste von den Grossverteiler koordinieren, und das Abend Küchenteam die Menus für den Folgetag festlegen. Die Ware könnte koordiniert und abgeholt werden. Curry kann man mit allem Gemüse und Fleisch machen, Grundbeilagen wie Reis, Pasta, Couscous kann auf Vorrat gekauft werden. Fladenbrot können sie selbst backen. So braucht es für die Wohnungen nur noch kleine, resp. Teeküchen.

Finanzielles

Geld gegen Leistung. Der Staat und die Wirtschaft übernehmen die Kosten der Infrastruktur und stellen das Land zur Verfügung. Die Bewohner übernehmen sämtliche Betriebs- und Instandhaltungsarbeiten. Für 2 Std. Arbeit pro Tag auf dem untersten Level gibt es z.B. 200 CHF pro Monat. Auf dem sollten auch x % für die Altersvorsorge, Steuern und KK abgegeben werden müssen. Es müsste eine spezielle Bank, evtl. sogar eine spezielle Währung ohne Handel, gegründet werden die nur für die internationalen Hotspot Bewohner tätig ist. Wichtig ist, dass sie lernen wie unsere Gesellschaft funktioniert und eigenes System aufbauen, auch finanziell müssen sie sich selbst finanzieren können.

Pro Kind müsste jeder Elternteil 1 Std. zusätzliche Leistung erbringen müssen oder einen Teil 2 Std. Generell sollte eine max. 2-Kind Politik gelten.

So käme eine 4-köpfige Familie auf min. 120 Std. Leistung pro Monat und ein Einkommen von z.B. 600 CHF. Das genügt für den Privatkonsum.

Jegliches Einkommen, das ausserhalb der Hotspots, also in der Wirtschaft generiert wird, wird normal besteuert. Wenn jemand keine Leistung in den Hotspots infolge privatwirtschaftlicher Arbeit leisten kann, muss er als Flüchtling eine Sondersteuer an den Hotspot zahlen resp. den Hotspot verlassen.

So kostet die 4-köpfige Familie dem Steuerzahler nicht 6000 CHF im Monat sondern nur 600 an monetäre Leistungen. Die Infrastruktur ist eine Investition und kostet keine monetäre Leistung, da die Bewohner die Arbeiten selbst verrichten. Das max. Einkommen, z.B. für Ärzte könnte man auf ca. 1500 legen. Bildung und Leistung müssen belohnt werden.

Die Wirtschaft und auch die staatlichen Institutionen müssten 1 % ihres Nettogewinns und der Staat 1 % seines Budgets für die Hotspots investieren. Gerade Grossfirmen wie Swisscom könnten z.B. das WLAN und TV sponsoren, sowie Mitarbeiter, die die Flüchtlinge bilden und bei den Arbeiten in den Hotspots unterstützen. Diese Menschen müssen dazu befähigt werden, dass sie in ihren Ländern ein Telekomnetz aufbauen und betreiben können. Sie können auch mit Material beitragen. Dies würde auch für die Wirtschaft neue Verkaufsmöglichkeiten bieten, sobald die Hotspots in den Entwicklungsländern errichtet werden, resp. ein Wissens- und Handelsnetzwerk. Und sie können ihre Topshots unter den jungen Flüchtlingen selbst erkennen und einstellen. Es braucht nicht nur, wenn überhaupt, monetäre Zahlungen. Die staatlichen Institutionen können wissenschaftliche Projekte finanzieren, und z.B. in allen Hotspots eine Bibliothek und Mediathek zur Verfügung stellen, damit die Kinder auch Zugang Playstations und Konsorte haben. Und vor allem Bilderbücher für die Kinder. Die Brockenhäuser sind voll von schönen Bildbänden von den Modopunkten. Auch sollte ein „Kinoraum“ zur Verfügung stehen, wo nur Filme die zur Bildung beitragen gezeigt werden. Es gibt so viele Dokumentarfilme über die Wissenschaft und Geschichte, sogar Heimatfilme und SciFi, etc. Wichtig ist es, dass die Flüchtlinge unser Wissen aufholen können und neue Bilder und Informationen erhalten, auch aus ihrer Heimat, damit sie neue, positive Gedanken haben können. Besser als jede Psychotherapie.

Das Wichtigste ist, dass die Kinder ohne Existenzängste und geschützt von den Maroden der Eltern aufwachsen können, Vertrauen in die Zukunft aufbauen können und Eigenständigkeit erlangen, das gleiche gilt für unsere Kinder. Halten wir ihnen den Rücken frei!

Weissgeldstrategie für Western Union & Co. Für Überweisungen mit solchen Firmen müsste ein Steuernachweis zwingend sein. Es kann nicht sein, dass Gelder aus der Sozialhilfe oder kriminellen Geschäften überwiesen werden können. Auch bei Steuerschulden sollte keine Überweisung möglich sein. Sie müssen gezwungen werden ehrlich mit ihren Leuten in Heimat sein zu müssen.

Pilotprojekt Bern

Zieglerspital als Zwischennutzung und das Viererfeld als erster Hotspot

Schulräume

Hausärztezentrum

Zahnarztzentrum

Bibliothek und Mediathek

öffentliches Bistro evtl. mit Schülermittagstisch. So kann durch externe Gäste einen Teil der Kosten gedeckt werden.

Damen-, Kinder und Herren Boutiquen mit 2nd Hand Kleidern. Frisch gewaschen, gebügelt und falls nötig geflickt und schön präsentiert. Als Zusatzdienstleistung können Wäsche-, Näh- und Bügelservice angeboten werden

Coiffeure

Etc.

Auf dem Viererfeld erste experimentelle Modulbauten. So werden viele Wohnungen frei, die jetzt von Flüchtlinge, Sozialhilfeempfänger und alte Menschen gebraucht werden.

Für Hotspotbewohner gelten spezielle Tarife für Dienstleistungen. Essen und Ärzte sind gratis.

Fossilfree Jobs

Nutzen wir die Digitailisierung und kreieren neue Jobs für die neuen Bedürfnisse. Fossilfree jobs sind arbeiten, die überall und irgendwann mit einem Internetzugang erledigt werden können.

Apps mit Anleitungen und Handbücher, z.B. für den Waschsalon, online Menuplan wo man sein Mittagsessen reservieren kann, die auch analphabetisch bedienbar sind

Weiterentwicklung und Verbesserung von Sprachwiedergabe Übersetzungsapps. Diese können mit aktuellen Gesprächen „gefüttert“ werden, und im Doublecheck per Zufallsgenerator geprüft und richtig übersetzt werden.

Youtube Videos in denen Kinderbücher gezeigt und vorgelesen werden

Zudem wäre eine Fernsehsendung von, für und mit Flüchtlinge gut, damit Flüchtlinge ihre Wünsche melden könnten. Im Stil einer HappySchnupperwoche in dem Leben, das sie sich wünschen, damit sie sehen, dass es viel Leistung braucht, um das zu erreichen, und es nicht einfach Ferrari fahren und Villa mit Swimmingpool ohne Leistung gibt.

Ein Film der die Organisation der Hotspots erklärt, und klare Regeln und Verhaltenskodex wiedergibt und ihnen die Perspektiven aufzeigt.

Ein Dokumentarfilm über die Schweiz/Europa, damit sie sehen, dass es gar nicht so lange her ist seit wir Krieg hatten, und damit sie unsere Entwicklung verstehen. Evtl. eine Datenbank für die gesamte Bevölkerung wo sie ihre Lieblingsfilme und Lieder eingeben können, und die Flüchtlinge so an Information und Wissen aufholen können.

Meines Erachtens wäre es ein Experiment wert, den Hotspot Film zu machen und auszustrahlen sowie das Jobportal zu erstellen, um zu schauen, ob sich überhaupt jemand meldet. Der Pilot Hotspot könnte je 20 % neue Flüchtlinge, Flüchtlinge aus der Sozialhilfe, Schweizer in der Sozialhilfe, Alte und 50+.

Utopia

Ich würde es am schönsten finden, wenn alle Kinder Wissenschaftler werden würden wollen. Stellen wir uns vor, dass evtl. in naher Zukunft, alle Menschen wirklich dort leben und arbeiten könnten wo gerade ihr Wissen gebraucht wird. Die Kinder in globale Schulen gehen und selbst wählen in welchem Fach und in welcher Sprache sie unterrichtet werden möchten.

Ich würde mich gerne melden und einige Monate im Jahr oder sogar Jahre selbst, in einem Hotspot im Ausland mitzuhelfen. Vorausgesetzt, dass das Wohnen, Essen und Sanitäre Bedingungen zumutbar sind.

Bald gibt es 3 Milliarden Smartphonenutzer. Nutzen wir den digitalen Markt so, dass alle die Möglichkeit haben auf die 15 Min. Ruhm und viral zu gehen. Schon nur 1 % Marktanteil zu einem Stutz genügt für die monetäre Sicherheit für ein ganzes Leben. Alle sollten dies wissen dürfen, und daran teilhaben, das ist Chancengleichheit. Aber, es braucht Eigenleistung! Ich gehe davon aus, dass den monetären Austausch mit Materiellem stark schwinden wird und so das ganze Finanzkonstrukt in sich zusammen fällt. Lieber Naturalien, Services, Zeit und Party 

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