Den Braten gerochen: Refugees Welcome

Ist sich die Bevölkerung bewusst, dass Anwälte an der Asylindustrie tüchtig mitverdienen? Und wieviel? Da nimmt sich der Verdienst von Sozialpädagogen etc. geradezu harmlos aus.

Ist der Bevölkerung klar, dass Anwälte entsprechend ihrer Erfahrung bzw. ihren Dienstjahren einen Stundensatz von 200 bis 600 und mehr Franken verlangen?

Verstehen die Leute, dass mehr Asylgesuche automatisch auch mehr Asylverfahren und damit mehr Jobs für Anwälte bedeuten?

Ist somit verständlich, warum Anwälte und ihre Freunde "von Herzen"

REFUGEES WELCOME

in die Welt posaunen?

Es geht um eine Menge Geld. Mit solchen Fällen kann sich noch manch ein Anwalt ein goldenes Näschen verdienen - und damit die Kohle, um sich das goldne Nächten auch schön regelmässig zu pudern...

Anwälte, die ihre Existenz mit der Vertretung von Asylsuchenden bestreiten, sind auf Asylsuchende angewiesen: Je mehr desto besser! Nach mir die Sintflut - Hauptsache der Rubel rollt. Zur Zeit haben sie jedenfalls Grund zu feiern, und das Geld dazu wohl auch.
Asylverfahren bieten Anwälten eine sichere und vor allem nie versiegende Einnahmequelle: Der Staat bezahlt die horrenden Honorarforderungen, ohne unbequeme Fragen zu stellen. Anwälte stehen in solchen Verfahren auch nicht allzu sehr unter Leistungsdruck - es gibt niemand, der ihnen auf die Finger schaut. Ob sie gewissenhaft arbeiten oder nicht, ob wohlverdient oder nicht, so oder so ist ihnen der stattliche Anwaltslohn gewiss.

Ein SVP-Politiker hielt unlängst auf Politnetz fest:

"Trotz Sommerloch-Versprechen verschiedener Exponenten der FDP und CVP stimmten diese im Nationalrat konsequent zusammen mit den Linken gegen alle von der SVP eingebrachten Verschärfungen des Asylrechts.
Konkret heisst dies, FDP und CVP stimmten zusammen mit der vereinigten Linken:
...
Ja zu bedingungslosen Gratisanwälten für alle Asylsuchenden auf Kosten der Steuerzahler (obwohl die FDP dies in der Vernehmlassung noch abgelehnt hatte)" (Christian Eiholzer, SVP)

Erstaunt uns dies? Mitnichten. Dass Anwälte im Nationalrat und in den Kantonsparlamenten stark überproportional vertreten sind, ist allgemein bekannt. Es sollte uns nur wundern, wenn sie ihre Vormachtstellung dort nicht nützen würden, um "Politik" in die eigene Tasche zu machen!
Für das Durchwinken von Gratisanwälten für Asylverfahren heisst das: Da wird die Anwalts-Lobby den Braten gerochen haben! Dass die FDP eine Kehrtwende machte, liegt möglicherweise daran, dass die Anwälte in der FDP Druck gemacht haben. Nochmals: Da geht es um Bares, um 200 bis 600 Franken, die sie als Asyl-Anwälte pro Stunde beim Staat abkassieren. Und wundern Sie sich nicht, wenn diese Asylfälle schnell einmal alle "hoch komplex" werden, sich Stunde um Stunde an Anwaltsleistung summiert.

Fazit und Schlussfragen:

  • Was für eine Politik ist von Anwälten, unabhängig von der Parteizugehörigkeit, zu erwarten?
  • Ist eine überproportional hohe Anzahl von Anwälten in den Parlamenten eher Garant für eine sachliche, pragmatische und kostengünstige Politik oder eher Garant für eine aufgeblähte Bürokratie mit vielen juristischen Fallstricken und Verfahrensmöglichkeiten?
  • Wie viele Steuern könnten gesenkt werden alleine dadurch, dass der Anteil an Anwälten in den Parlamenten (und ihres Einflusses auf die Parlamente) massiv reduziert wird?
  • Sollte man Anwälte von der Wahl in Parlamente nicht ganz ausschliessen (wenn auf Drängen der Anwaltsverbände schon Nichtjuristen von den Wahlen an Gerichte ausgeschlossen werden)?
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