Danke an alle, die Teil der Lösung sind oder sein wollen.

„Wir sind hier, weil Menschen sterben und weil wir etwas dagegen unternehmen wollen!“ So fasste einer der Redner an der heutigen Kundgebung (Samstag, 5. September 2015) kurz und bündig zusammen, worum es in der Flüchtlingspolitik gehen sollte.

Obwohl die Kundgebung spontan und kurzfristig organisiert worden war, war der ganze Helvetiaplatz voller Menschen. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um allen zu danken, die zur Kundgebung erschienen sind und gezeigt haben, dass es nicht nur die Weltwoche-Schweiz, sondern auch eine hilfsbereite Schweiz gibt. Ich möchte auch denen danken, die für die Flüchtlinge Unterkünfte, Mittagstische, Sprachkurse und Begegnungen mit den Einheimischen organisieren, sowohl denen, die das von Berufs wegen tun, als auch und vor allem denen, die dafür ihre Freizeit hergeben. Zum Beispiel die evangelische Kirche Zürich, aber auch solche, die es nicht in die Schlagzeilen geschafft haben. Ich möchte denen danken, die dafür Geld sammeln, und denen, die Geld spenden.

Ich möchte denen danken, die sich innerhalb der Schweiz politisch für menschlichere Behandlung der Flüchtlinge einsetzen. Das sind ausserhalb der linken Parteien bisher nicht allzu viele, aber die Hoffnung stirb zuletzt. Und nicht zuletzt denjenigen, die sich über die Landesgrenzen hinaus für eine bessere Welt einsetzen, wie beispielsweise medecins sans frontières oder amnesty international. Ich kann hier nicht alle Hilfs-Organisationen aufzählen; diejenigen, die nicht erwähnt wurden, mögen es mir verzeihen.

Und denjenigen, die sagen, die Bedürftigen in der Schweiz kämen wegen dem Engagement für die Flüchtlinge zu kurz, möchte ich dasselbe entgegnen, was Pfarrer Sigrist auf Telezüri in Bezug auf seine Kirche gesagt hat: all diese Organisationen tun das eine, ohne das andere zu lassen. Sie helfen den Schwachen. Denjenigen, die sich im Moment nicht selber helfen können. Ob es nun Schweizer oder Ausländer sind.

Ich danke diesen Organisationen und all den Menschen, die sie ausmachen, für ihr Engagement.

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