Tote Flüchtlinge im Mittelmeer und auf den Strassen? Einige Gedankengänge zur Diskussion Auf der Suche nach Lösungen

Das Problem

Das gesamte Asylwesen ist ein europäisches, ja weltweites Problem! 60Millionen seien auf der Flucht!? Wer es nicht anspricht und nach Lösungen sucht und auch endlich bereit ist zu handeln, damit auch Missbräuche verhindert werden, um den echten Flüchtlingen zu helfen, ist blauäugig und hat die langfristigen Probleme, die auf uns zu kommen werden, im dichtbesiedelten Europa, nicht begriffen! Ich bin auch betrübt über die schrecklichen Erscheinungen im Mittelmeer und auf der „Balkan-Route“, die damit verbunden sind. Besonders die Kinder sind die, die am meisten leiden wegen der ganzen, desolaten Situation. Aber es macht keinen Sinn, einfach alle, denen es wirtschaftlich schlechter geht als uns, bei uns in Europa aufzunehmen! Wir könnten zwar etliche Waldflächen roden, oder Kulturland überbauen und mehrere Millionen Flüchtlinge ansiedeln!? Vielleicht werden dereinst noch Flüchtlinge aus der Ukraine und weiteren, geschaffenen Krisenherden dazu kommen? Wir machen eindeutig nicht genug, um die Flüchtlingsströme einzudämmen bzw zu verhindern! Und zwar meine ich nicht mit zu wenigen Kontrollen an den Grenzen, oder sogar mit Zäunen!, sondern (s.Kritik)

Eine Lösung

Wenn wir tote Flüchtlinge im Mittelmeer und anderswo vermeiden wollen, müssen wir sie in Nordafrika, dem nahen Osten und im Balkan abholen und nach Europa bringen. Am besten geht das mit den vielen Kreuzfahrt- und Kursschiffen in unproduktiven Zeiten, sowie freien Cars und Militärtransport-Fahrzeugen. Die EU-Staaten und die Schweiz wenden genügend Geld auf, um die Reeder und Fahrzeughalter dafür zu bezahlen! Somit könnten wir auch das Schlepper-Unwesen unterlaufen! Die Flüchtlinge sind sicher bereit, statt den Schleppern, den Reedern und Fahrzeughaltern etwas an die sicheren Transporte zu bezahlen, was die Empfängerstaaten finanziell entlasten würde. Dieses Angebot würde natürlich Anreize schaffen, dass noch mehr Leute kommen würden! Verteilen müsste man diese Leute gerecht auf ALLE europäische Staaten, vielleicht sogar weltweit nach einem Schlüssel, oder einem Kontingent-System! Dies könnte die UNO(UNHCR) erledigen, personell verstärkt durch die Empfänger-Staaten! Grosse Empfangslager müssten an den verschiedenen Übertrittsorten in den „EU-Raum“ aufgebaut werden, wo sich die Flüchtlinge zuerst aufhalten müssten, um registriert zu werden, die Zielwünsche entgegen zu nehmen, um dann dosiert an die verschiedenen Orte zu bringen. Dies könnte bei einem grossen Teil relativ schnell und unbürokratisch geschehen. Nach Möglichkeit sollte den Ziel-Wünschen und im Besonderen der Familienzusammenführung entsprochen werden, aber mit der klaren, unmissverständlichen Nachricht, dass das keine Garantie ist für immer am Zielort zu bleiben! Dort erledigen die Behörden den Rest der Registrierung. Wer dieses grosszügige Angebot nicht nutzt und illegal nach Europa reist hat kein Anspruch auf Asyl und macht sich möglicherweise strafbar!

Die Kritik

Die gängigen Medien, und viele Regierungen, die „Volksvertreter“ in Europa, sind der Meinung, dass wir noch viel Platz haben und den leidgeprüften Leuten hier ein besseres Leben bieten können. Ob das den Einheimischen passt oder nicht, ist für die Regierenden meist nicht relevant. Demokratie, (die Mitsprache des Volkes), ist ohnehin zu einem Gammelwort geworden. Rückkehr der Asylsuchenden ist ohnehin kein Thema, wie das die Regelungen in vielen Länder eigentlich vorsehen würden, sobald es in den Herkunftsländer besser gehen würde. Die lapidare Begründung ist meist, die bisher ansässige Bevölkerung - die „Ureuropäer“ - seien ohnehin am aussterben, zudem sei das „MultiKulti“ eine „Bereicherung“, nebst dem Interesse vieler Unternehmen auf der Suche nach einem grossen Angebot an billigen Arbeitskräften. (2. Kolonialisierung?) Besitzer von Wohnungen, oder Wohnsilos freut’s ebenso, wenn die Nachfrage nach Wohnraum steigt. Damit steigen auch die Mieten und der Gewinn!

Warum soll es nicht möglich sein, diesen verdammten Kriegsherren und Kriegstreibern das Handwerk zu legen?? Wo ist die UNO, wo ist die Völkergemeinschaft? Wo sind die Sanktionen gegen die Barbaren? Wo sind die „verdeckten Mächtigen“, die von diesem Treiben Profit generieren? Müsste man nicht diesen Chaosveranstaltern den Geldhahn zudrehen?? Müsste man nicht Waffenlieferungen grossflächig stoppen?? Und, und, und! Mich beelendet diese Ohnmacht! Machen unsere Politiker und Politikerinnen wirklich alles, was sie könnten?? Oder lehnen sie sich zurück und schimpfen nur, wie das leider viele tun – und in ihrem sicheren, beschaulichen Umfeld zur Tagesordnung übergehen?? Müssten nicht die Verursacher dieser Probleme (die Kolonialmächte, die USA/Bush GB/Blair) mehr "Handbieten" zur vermehrten Aufnahme von Flüchtlingen??

Wie sieht die Zukunft aus??

Wenn sich die kriegerischen, korrupten afrikanischen Diktatur-Staaten und die kriegsversehrten arabischen, mit Terror und Morden versehenen muslimischen Staaten entvölkern, ist das zum Vorteil von Europa, weil die meisten Asylsuchenden jung und kräftig, vielleicht bereit sind zu arbeiten, was kulturbedingt ist, und sofern Arbeitsplätze und Arbeit existieren. Die pflegeintensiven, kostspieligen Alten lassen sie vielfach zurück, die sie wahrscheinlich nach und nach, sowie die ganze Verwandtschaft – legal - nachholen werden. Was wir nicht wissen, ob die neu geschaffene/entstandene Kultur, durch veränderte Mehrheiten, später mit Gewalt durchgesetzt wird. Wo wird das Ganze hinführen? Wie sieht die europäische und im Besonderen die Schweizerische Zukunft aus?

Sollten wir dereinst in Europa und besonders in der Schweiz, stark und eng bevölkert sein und einen Glaubens- und Kulturwandel durchlaufen haben, werden unsere Nachkommen, die restlichen „Einheimischen, Ureuropäer“, als christliche Minderheit, das Problem haben, wie sie sich der neuen Kultur, und den neuen Machtverhältnissen, am friedlichsten unterwerfen. Die entvölkerten Staaten in Afrika und dem Nahen und mittleren Osten können sich in der Zwischenzeit vorbereiten, wenn dereinst die verfolgten Leute in Europa als Flüchtlinge dorthin fliehen werden wo es noch viel Platz hat. Anrainer-Staaten ans Mittelmeer wie Spanien, Frankreich, Italien und Griechenland müssen, nein sie werden, über Schlepper, Boote parat machen, damit die europäischen Flüchtlinge das kriegs- und terrorversehrte Festland Europas verlassen können. Ob sie heil auf der anderen Seite ankommen, oder einige Flüchtende im Mittelmeer ertrinken, wird dannzumal in Europa niemanden ernsthaft beunruhigen!

Weil die Regierenden, (teils machthungrige) der Völker nicht bereit sind aus der Geschichte zu lernen, wird sich die Geschichte eben in irgend einer negativen Form widerholen, Klimawandel hin, oder her.

Alle Versuche, die gemacht wurden, viele Völker unter ein „Dach“, einer Ideologie und/oder einer Religion zu stellen, sind alle gescheitert und sie werden wieder scheitern, trotz Völkerrecht, Menschenrechten und Religionsfreiheit. Das wären sehr schöne Attribute eines fortschrittlichen Staates, die zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich nicht mehr gelten werden, wenn Europa in Krieg, Chaos und Terrorismus versinkt.

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