GLP und FDP Top, SVP flop im Wirtschaftsranking der BILANZ und Politnetz.ch

Wirtschaftspolitische Themen etablieren sich als zentrale Streitpunkte des Wahlkampfs. Besonders die Frage nach der Wirtschaftskompetenz der Parteien liefert in Zeiten der Frankenstärke Gesprächsstoff. Das Wirtschaftsmagazin «BILANZ» wollte es genauer wissen und publiziert in Zusammenarbeit mit politnetz.ch ein Wirtschaftsranking unserer Nationalräte. Basierend auf deren Abstimmungsverhalten zeigt das Ranking, wer für oder gegen die Schweizer Wirtschaft stimmt.

GLP und FDP top, SVP flop
Angeführt wird das Ranking von der glp und der FDP. Margrit Kessler und Roland Fischer heissen die Nationalräte mit der höchsten Punktzahl (187). Die Vertreter der beiden liberalen Parteien teilen sich auch die restlichen der ersten 15 Plätze der Rangliste, mit jeweils 6 Parlamentariern. Die erste Vertreterin der BDP, Rosmarie Quadranti folgt auf Platz 21. Das vordere Mittelfeld teilen sich die CVP und BDP gefolgt von Vertretern der SP und der Grünen. Weit abgeschlagen auf den letzten Rängen landen Vertreter der SVP und der LEGA. Folgende Parlamentarier schafften es unter die Top 6:

Margrit Kessler (glp), 187 Punkte, zum Profil »
Roland Fischer (glp), 187 Punkte, zum Profil »
Christa Markwalder (FDP), 186 Punkte, zum Profil »
Beat Flach (glp), 185 Punkte, zum Profil »
Gabi Huber (FDP), 185 Punkte, zum Profil »
Ruedi Noser (FDP), 185 Punkte, zum Profil »

Die letzten Ränge teilen sich Vertreter der SVP und der Lega:

Walter Wobmann, -45 Punkte, zum Profil »
Roberta Pantani, -46 Punkte, zum Profil »
Nadja Pieren (SVP), -49 Punkte, zum Profil »
Lorenzo Quadri (LEGA), -49 Punkte
Pirmin Schwander (SVP), -49 Punkte

3722 mal drückten die Nationalrätinnen und Nationalräte während der letzten Legislatur auf den Abstimmungsknopf. 222 dieser Abstimmungen im Nationalrat wurden im Rahmen der Untersuchung von der BILANZ und Politnetz.ch ausgewertet. Ausgewählt wurden die Abstimmungen durch die Bilanz, anhand von fünf Kriterien: «Offene Schweiz, gegen Abschottung», «Sicherung des Finanzplatzes», «Mehr Wettbewerb, gegen Sonderwünsche», «Investitionen in die Zukunft» und «Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Rechtssicherheit». Zu jeder der 222 Abstimmungen definierte die BILANZ ihre Position, anhand derer das Abstimmungsverhalten unserer Nationalräte beurteilt wurde. Stimmte ein Parlamentarier im Sinne der BILANZ-Position erhielt er einen Punkt, stimmte er dagegen, wurde ihm ein Punkt abgezogen. Abwesenheiten und Enthaltung wurden mit null Punkten bewertet. Vom Ranking ausgeschlossen wurden die 25 Nationalräte, die erst während der 49. Legislatur in den Nationalrat rutschten.

Lesen Sie den ganzen Artikel in der BILANZ vom 21.08.2015. Das gesamte Ranking finden Sie hier.

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