ECOPOP-Wähler wählen den Blindflug

Wer in die Politik einsteigt darf keine Ein-Thema-Organisation sein. Die Erhaltung der Lebensqualität und die Bekämpfung des Wachstumszwangs sind gut und recht, decken aber bei Weitem nicht das ganze politischen Spektrum ab. ECOPOP sei überparteilich und liberal. Was heisst das aber konkret? Was heisst konkret „generationengerechte Altersvorsorge ohne Scheeballsystem“ oder „politische Unabhängigkeit bewahren und praktische Zusammenarbeit verbessern“? Im Politprogramm von ECOPOP fehlen Aussagen zu diversen Politikfeldern (Sicherheit, Landwirtschaft, Energie, Steuern, Finanzausgleich, Geld, Konjunktur, Bildung, Gesundheit, Soziales, Service public, Kultur, Medien, Kartelle, Arbeitslosigkeit, Asyl). Wer ECOPOP wählt wählt die Katze im Sack und unterstützt erst noch Parteien, welche die Grundanliegen von ECOPOP aktiv bekämpfen. ECOPOP würde sich gescheiter aus Wahlen heraushalten und im Politbetrieb jene Initiativen und Referenden unterstützen, welche ihre Grundanliegen aufnehmen. Kandidatinnen und Kandidaten mit Wahlchancen, welche das Grundanliegen von ECOPOP „Beschränkung der Zuwanderung“ vertreten, finden sich leider heute nur bei der SVP. Sie muss man wählen – auch contre coeur.

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