Telefonisten statt Kriegsflüchtlinge

3 Milliarden Franken für Entwicklungs- und Auslandshilfe lässt der Bund jährlich springen, um den Exodus aus Ländern wie Afrika zu reduzieren. Ich bin je länger desto mehr überzeugt, dass wir das sein lassen können. Die Kosten des Asylbereichs betragen nämlich mittlerweile ebenfalls geschätzte 3 Milliarden. Genaue Zahlen werden nicht herausgerückt, die Gründe dafür kann man erahnen. Andere Zahlen kennt man: Zwei Drittel aller Asylsuchenden erhalten Asyl, resp. vorläufige Aufnahme. Vor 2 Jahren war es ein Drittel - eine Verdoppelung. Die Gemeinden erhalten immer höhere Kontingente, während jedes Jahr rund 20% des Bestandes in die allgemeine Sozialhilfe abwandert. Dass diese Lücken zusätzlich auch gleich wieder gefüllt werden sollte man nicht übersehen - aus den Augen, aus dem Sinn.

Kantone haben genug

Endlich wehren sich erste Kantonsregierungen und sprechen aus, was man bisher nicht durfte ohne abschätzig als „rechtsnational“ betitelt zu werden: Wir sind nebst schutzbedürftigen Kriegsflüchtlingen mit Tausenden von Wirtschaftsflüchtlingen konfrontiert. Auslandsreisen von an Leib und Leben Bedrohten in ihr Heimatland sprechen für sich. Es sind allen voran Eritreer – jung, kulturell von einem anderen Planeten und auffallend schlecht in den Arbeitsmarkt integrierbar. Als Telefonisten könnten Sie allerdings noch Talente haben. Nennen wir es wie es ist: BR Sommaruga lässt im Asylbereich praktisch alles schlittern und glänzt durch tatenloses Ankündigungsmanagement. Die SVP hat speziell in den letzten Monaten diverse Forderungen zur Lösung der Probleme eingebracht. Die Mehrheit ist aber Mitte-Links (SP, CVP, etc.) und verhindert dies gekonnt. Es ist Zeit für eine neue Mehrheit rechts der Mitte. Es kann nur besser werden.

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