Wirtschaftsfragen sind für unser Land existenziell. Die Asyldebatte ist reine Ablenkung.

Das Thema Nr. 1 in der Schweizerpolitik muss die momentane, grosse Herausforderung der Wirtschaft sein. Da die grossen Parteien in diesen Fragen keinen Leistungsausweis und auch keine Ideen haben, müssen die Asylsuchenden herhalten.
Die offenen Stellen sind rückläufig und die Jugendarbeitslosigkeit ist am Steigen. Viele Firmen kämpfen um die Existenz und die Exportzahlen sind bedrohlich. Immer wieder erreichen mich Meldungen über Produktionsverlagerungen ins Ausland.
Ein Kunde, der bei uns Fenster einkauft, bezahlt bei einem Werkstattauftrag von Fr. 20'000 ca. Fr. 1'250 Sozialkosten. Bestellt er das Produkt bei einer Firma die im Ausland produziert, sind es noch gerade Fr. 115. Die gleiche Rechnung gilt auch für andere Branchen. Solche Benachteiligungen müssen abgebaut werden.
Es ist höchste Zeit die Rahmenbedingungen für den Produktionsstandort Schweiz anzupassen. Folgende Schwerpunkte sind mir wichtig:
• Verlagerung von Sozialkosten von der Produktion auf die Importe
• Entlastung bei der Finanzierung der Familienausgleichskasse durch andere Träger
• Erhalt der Kaufkraft der Handwerker
• Abbau von administrativen Leerläufen. Besonders das heutige Modell der Familienausgleichskasse mit der dreifachen Administration müssen rasch angepasst werden.
• In der Personaladministration kann vieles vereinfacht werden. Aufwand in den Firmen und bei den Kontrollen können eingespart werden. Zudem würde das System übersichtlicher.
Es ist sehr wichtig, dass die Wahlen im Oktober die dringend nötigen Veränderungen ermöglichen. Wir brauchen keine Verbandsfunktionäre und Anwälte in Bern. Echte KMU Vertreter sind gefragt.

47 Kommentare


Diskutieren Sie mit!

Bei Politnetz legen wir Wert auf einen konstruktiven Austausch. Bitte bleiben Sie beim Thema und respektieren Sie andere Personen. Lesen Sie unsere Diskussionsregeln.