"Basel geht zugrunde! Alle Beizen und Läden müssen schliessen!" 1000mal haben wir in den vergangenen Monaten dieses Gejammer gehört. Ganz ohne Grund!

Die bz Basel berichtete am 3.8. über die Auswirkungen, die das neue Basler Verkehrsregime auf die Rheingasse hat: Sie sei heute "populär wie noch nie". Meine Reaktion:

Was für eine Freude! Hier haben sich – wie’s scheint – die WirtInnen, die Politik, die AnwohnerInnen und der Kanton gemeinsam für eine neue Lebendigkeit stark gemacht. Und es funktioniert! Das ist eine schöne Schlappe für all jene, die seit der Verkehrsberuhigung nicht müde werden, zu behaupten, die Stadt sei verloren – ja sie sterbe gar. Ungerechtfertigtes Gejammer!

Lebensqualität (und damit Lebendigkeit) hängt eben nicht davon ab, ob man mit dem Auto in einer Stadt überall hin fahren kann. Durch die Befreiung vom motorisierten Verkehr, der auch immer sehr viel Platz in Anspruch nimmt, tun sich ganz offensichtlich neue Möglichkeiten auf. Schön, dass die Rheingasse Anschauungsunterricht bietet, wie diese erfolgreich genutzt werden können.

Dass solches möglich ist, verdanken wir auch besonders engagierten Leuten wie Kerstin Wenk, die im Grossen Rat mit ihrer Motion für bessere Voraussetzungen für die Rheingasse gekämpft hat. Das Resultat ist eindeutigerweise wunderbar. Solche Leute brauchen wir in der Politik! Genau deshalb wähle ich Kerstin Wenk am 18. Oktober in den Nationalrat.

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