Asylexplosion Die Kosten trägt der Steuerzahler

Küssnacht muss 50% mehr Asylanten aufnehmen.
Statt 79 Flüchtlinge, werden es bald 120 sein.
Tendenz weiter steigend.
Im Interview verrät Bezirksrätin Petra Gamma das man die Mehrkosten noch nicht kenne, aber Sie sehe darin kein Problem.

Verständlich, denn wer die Mehrkosten nicht kennt, sieht auch die Probleme nicht.

Mir kommt es vor als wären wir im Bezirk Titanic.
Im Luterbach steht ein Asylberg und Captain Schettino auf der Brücke meint: „Kein Problem, ich sehe nichts“.

Die Zahlen sagen aber folgendes: 2/3 aller Asylanten im Kanton Schwyz kommen aus Eritrea.
Die Sozialhilfequote bei Eritreern liegt bei über 90%, denn sie gelten als kaum integrierbar.
Zudem ist ihr Gesundheitszustand meist schlecht, sie sind Kinderreich und diese verursachen in den Schulen einen weit grösseren Betreuungsaufwand.

Nun muss man wissen, dass Bund und Kanton nur die ersten fünf Jahre für die Kosten aufkommen.
Danach gehen die Kosten voll und ganz zu Lasten der jeweiligen Gemeinde.
Bereits haben wir im Bezirk Küssnacht, 18 Dossiers ehemaliger Asylbewerber welche von unserer Sozialhilfe leben.
Jedes Jahr sickert dann ein weiterer Flüchtlingsjahrgang in die Sozialhilfe ein.
Steter Tropfen höhlt den Stein.

Wie hoch die Vollkosten (inkl. Betreuungsaufwand, Krankenkasse, Miete, Ergänzungsleistungen etc.) sind, konnte mir der Bezirk auf Anfrage bisher nicht beantworten.
Rechnen wir deshalb selber mit einer vorsichtigen Zahl von 2000.- Franken im Monat / Person.
Bei 120 Asylanten, und es werden ja immer noch mehr, kommen so in absehbarer Zeit rund 3 Millionen (!) jährlich widerkehrende Kosten auf uns zu.

Keine Panik auf der Titanic?

Natürlich, wenn wir das Bild gesamt Schweizerisch betrachten ist es nicht so schlimm.
Denn dort kommen alleine dieses Jahr 30‘000 neue Flüchtlinge hinzu.
Mit den vorsichtigen 2000.- Fr. gerechnet, bedeutet dies jährliche Mehrkosten von 720 Millionen…

Schiff ahoi, auf die Antwort des Bezirks bin ich gespannt.

Fortsetzung folgt…

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