Hereinspaziert! Die Schweiz, das Schlaraffenland für Drogendealer

tl;dr Die momentane Drogenpolitik subventioniert ausländische Banden und Terror-Organisationen. Eine Legalisierung, insbesondere von Cannabis, würde einige Probleme lösen.

Die Schlagzeilen häufen sich über die zunehmende Gewalt im Cannabis-Business. Vermehrt werden Grossanlagen hoch genommen, welche sich zunehmend in den Händen ausländischer Banden befinden. Während dessen tummeln sich die Dealer aus Schwarzafrika in Genf wie auf einem Basar. Dort herrschen Zustände wie man sie vom Görlitzer Park her kennt, wo die Dealer so schnell kommen als das man sie entfernt. Da kann ich mich durchaus in die politische rechte Parteien einfühlen, welche sich durch diese Tendenzen bestärkt fühlen, eine härtere Gangart gegenüber Immigranten an den Tag zu legen. Das Chaos scheint vorprogrammiert wenn nicht bald eingegriffen wird, denn die Schweiz ist ein Schlaraffenland, insbesondere für Cannabis-Dealer. Das illegale Genussmittel Nummer Eins bietet hier einen riesigen nicht regulierter Markt. Es locken fette Gewinne welche das Risiko hochgenommen zu werden relativieren. Die Schweizer Behörden reagieren gekonnt mit noch mehr Repression und so windet sich unser Staat im Kampf gegen die Drogen, der nur Verlierer mit sich bringt. Und je mehr gekämpft wird, desto mehr Opfer fordert diese Vorgehensweise. Einerseits werden Patienten werden in die Illegalität getrieben, den Cannabis ist ein Heilmittel, das vielen helfen kann. Andererseits verlocht unser Justiz-Apparat Unmengen an Steuergeldern in die sinnlose Verfolgung von sonst redlichen Bürgern.

Meine Bitte an die politisch rechten Parteien und all jene, welche sich immer noch Krampfhaft an den Kampf gegen Cannabis klammern: Überlegt euch ob ihr weiterhin die Handlanger von kriminellen Organisationen sein wollt. Eine Legalisierung von Cannabis legt den Schwarzmarkt trocken und entzieht ausländischen Banden den Nährboden. Cannabis als Medizin könnte die Gesundheitskosten immens drücken und insbesondere schwere Vergiftungen mit gängigen Schmerzmittel verhindern. Als Genussmittel würden die Einnahmen die Schweizer Wirtschaft stärken. Es würden keine Drogenbosse oder Terror-Organisationen mehr subventionieren, so wie dies jetzt der Fall ist. Die Steuereinnahmen wurden im Bereich von 1 Mia Franken geschätzt, ganz zu schweigen von den Kosten der Justiz gespart werden. Die Polizei könnte ihren Aufgaben wieder nachkommen um wirkliche Verbrechen zu bekämpfen und ganz nebenbei würde es die Gefängnisse entlasten. Die Daten zeigen, dass eine Legalisierung nicht mit erhöhtem Konsum einher geht und keine erhöhten Gesundheitskosten mit sich bringt, im Gegenteil.

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