Der NFA Überfall

Hände hoch! Der Kanton Schwyz wird am hellichten Tag von der NFA ausgeraubt. NFA, dass sind die „ N immersatten- F iskal- A ttentäter“ und sie sind in der klaren Überzahl.

19 Nehmerkantone stehen aktuell nur 7 vermögende Geberkantone gegenüber. Schwyz ist einer dieser sieben, armen Vermögenden. 2008 mussten wir 48 Millionen in den NFA einzahlen.
2016 werden es bereits 181 Millionen (!) sein.
Ein Ende dieser ständig wachsenden Begehrlichkeiten ist nicht absehbar.

Dafür wird das Ziel des NFA immer absehbarer.
Man will den wohlstandsschaffenden, kantonalen Steuerwettbewerb ausschalten. Denn wer haushälterisch mit seinen Mitteln umgeht, tiefe Steuern hat und somit Firmen und Vermögende anzieht, der muss so viel in den NFA abliefern bis er auch wieder seine Steuern erhöhen muss. Wie können wir da noch von Wettbewerb sprechen, wenn am Ende sowieso alles verteilt wird?

Stellen Sie sich ein Fussballspiel vor. Die eine Mannschaft hat hart trainiert, baut das Spiel auf und schiesst viele Tore.
Die andere Mannschaft trainiert kaum, ist träge und steht meistens faul auf dem Feld herum.
Am Ende des Spiels, werden dem fleissigen Sieger alle Tore aberkannt und es steht offiziell 0:0. Für was soll man sich dann noch anstrengen? Der Bundesrat hat das Problem Ansatzweise erkannt und dem Parlament einen Kompromiss zur Entlastung der Geberkantone vorgelegt. Das Parlament stimmte dann einem Kompromiss dieses Kompromisses zu, was uns in Schwyz letztlich nichts bringt, da gleichzeitig die neuen Kosten weit höher ansteigen.

Die SVP Schwyz schaut diesem Treiben nicht länger tatenlos zu und ergreift nun das Referendum.

Die SVP setzt sich nämlich bedingungslos für die gebeutelte Schwyzer Staatskasse und die Menschen in diesem Kanton ein.
Dies ist ein starkes Signal in Richtung der NFA-Profiteure. Es zeigt, dass wir uns nicht länger ausbeuten lassen und das wir uns wehren, statt einfach stillschweigend das ausbluten unserer Ressourcen hinzunehmen. Langfristig gesehen muss der NFA aber zwei Dinge reformieren.
Erstens braucht es eine Plafonierung nach oben. Die Kosten dürfen nicht immer weiter ansteigen. Jedes Fass braucht einen Boden und jeder Topf braucht einen Deckel, auch der Ausgabentopf. Zweitens braucht es ein Anreizsystem für die Nehmerkantone, damit diese sich auch bewegen, wieder trainieren und verbessern wollen, statt einfach faul von den Fitten zu profitieren.

Der Wettbewerb unter den Kantonen ist gesund und soll wieder vermehrt spielen können.

An die Adresse der nehmenden Finanz-Kleptomanen sage ich: Wir Schwyzer sind nicht länger moderne Sklaven, welche man statt mit der Peitsche mit Abgaben schlagen darf.

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