Gesundheit als Eigenverantwortung

Eigenverantwortung um gesund zu Leben klingt gut und jeder sollte im Rahmen seiner Möglichkeiten gesund leben. Wie sehr kann man denn dies steuern?

Nahrung: Bio oder nicht Bio, Import oder vom Bauernhof in der Nähe? Mitteln in Konserven, Getränken, Lohn und Kosten Nahrungsmittel etc.?

Fitness: man kann sicher im Rahmen der Möglichkeiten sich bewegen. Spitzensport ist ja nicht zwingend. Aber die Treppe anstelle vom Lift zu nehmen z.B. Oder in der Stadt kurze Distanzen zu laufen statt den Bus/das Tram zu nehmen.

Dickleibigkeit: Nicht alle Dicken sind Bewegungsmuffel. Nebenwirkungen von Medikamenten, Schilddrüsenunterfunktion u.a. helfen bei Gewichtszunahme mit.

Rauchen: Was ist denn mit den Passivrauchern, die nicht ihren Standort wechseln/bei der Haltestelle auch Rauch ausgesetzt sind? Was ist mit den Abgasen/Smog in den Städten?

Giftstoffe: Verschiedene Stoffe findet man an sich und um sich. Weichmachende, Lösungsmittel, Nanopartikel etc. etc. etc. Soll man da auch die Eigenverantwortung wahrnehmen und diese wo immer möglich aus dem Umfeld verbannen?

Weit kann man da gehen und Gedanken spinnen. Wenn man diesen und ähnliche Artikel liest http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Praemien-bereiten-jungen-Leuten-Bauchweh-31547399 und diese dann in Kombination mit Apps verbindet, kann man da schon auf Gedanken kommen, dass die Daten entsprechend ausgewertet werden (können), damit Krankenkassen sparen können. Ob diese dann die Ersparnis auch an die Versicherten weitergeben (billigere Prämien) und ob dies wirklich der Weg ist, den wir in der Schweiz gehen sollen und wollen ist noch so eine Frage.

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