Warum den sogenannten "Homo-Heilern" Einhalt geboten werden muss und wie mein Lösungsvorschlag dazu aussieht.

"Konversionstherapien", oder auch "Reparativ-" oder "Reorientierungstherapien" genannt, sind die Bezeichnungen für eine Gruppe von Methoden in der Psychotherapie, welche Homosexuelle in Heterosexuelle „umpolen“ wollen.
Da Homosexualität jedoch weder eine Krankheit noch in irgendeiner Weise heilbar ist, haben solche Therapien schlichtweg nicht die gewollte Wirkung. Dafür haben sie einen anderen Effekt: sie führen zu psychischen Schäden wie Depressionen, die bis hin zum Suizid führen können. Daher werden solche Therapien von allen führenden internationalen psychiatrischen und psychologischen Fachgesellschaften abgelehnt.
In der Schweiz sind sie bis heute erlaubt und tragen Jahr für Jahr dazu bei, insbesondere Jugendliche Homo- und Bisexuelle in tiefes, seelisches Leid zu stürzen. Dies widerspricht unter anderem unserer Bundesverfassung, welche vorschreibt:

„Kinder und Jugendliche haben Anspruch auf besonderen Schutz ihrer Unversehrtheit und auf Förderung ihrer Entwicklung.“

Als liberaler Politiker bin ich ein Gegner von unnötigen Verboten und setzte mich auch konsequent gegen solche ein. Verboten gehört nur, was anderen einen unzumutbaren Schaden zufügt. Dies ist im Fall von Konversionstherapien gegeben, da solche Therapien den "Patienten" nur schaden, ohne irgendeinen Nutzen zu bringen. Deshalb ist es sowohl aus liberaler Sicht, als auch nur schon aufgrund der Menschenwürde nicht weiter zu tolerieren, dass solche "Behandlungen" in der Schweiz durchgeführt werden dürfen.
Um dem nun endlich einen Riegel zu schieben, habe ich die online Petition

"JA zum Verbot von schädlichen Konversionstherapien!"

gestartet. Diese verlangt vom Parlament ein entsprechendes Verbot, um die mit solchen Therapien verbunden Qualen, Depressionen und Suizide zu beseitigen. Den Wortlaut der Petition, sowie die Möglichkeit diese online zu unterschreiben, finden sich hier: Link.

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